Ernte und Pflege im neuen Jahr

Im Januar gibt es weiterhin Arbeiten im Garten: Obstbäume schneiden, Wintergemüse ernten oder die diesjährige Beetaufteilung planen.

Anzucht- und Kräutererde unterstützt kräftiges Wachstum. Foto: Philipp Steurer

Anzucht- und Kräutererde unterstützt kräftiges Wachstum. Foto: Philipp Steurer ©

Möhren, Rote Bete und andere in Sand eingelagerte Wurzelgemüse sollten Sie regelmäßig auf Faulstellen kontrollieren. Sortieren Sie Wurzeln und Knollen mit braunen Flecken aus und verwerten Sie diese so schnell wie möglich. Das Gleiche gilt auch für Äpfel, die Sie im Herbst im Keller eingelagert haben. Frosthartes Wurzelgemüse, wie Topinambur oder Schwarzwurzel, können Sie auch im Winter jederzeit frisch genießen, sofern der Boden nicht gefroren ist. Ernten Sie das Gemüse einfach nach Bedarf mit der Spatengabel. Beste Tage zum Ernten sind am 3.1., 11.1., 12.1., 13.1., 30.1. und 31.1.


Ziergarten
Wenn die Kletterpflanzen keine Blätter tragen, ist der optimale Zeitpunkt, um Rankgitter und Rosenbögen zu erneuern oder neu zu streichen. Schneiden Sie die Kletterpflanzen so weit zurück, dass vier bis fünf lange, kräftige Haupttriebe übrig bleiben. Nachdem Sie diese von der Rankhilfe gelöst haben, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Anschließend werden die Triebe wieder durch das Gitter geleitet. Bei veredelten Pflanzen, beispielsweise Korkenzieherhaseln, Flieder, Ranunkeln, Sanddorn, Schlehe und vielen Wildrosen, sprießen Ausläufer neben der eigentlichen Pflanze aus dem Boden. Sie sollten nicht zu lange warten, die unerwünschten Triebe entlang der Hauptwurzeln zu entfernen. Sind diese erst einmal richtig eingewurzelt, wird es sehr mühsam, sie wieder loszuwerden. Beste Tage zum Schneiden sind am 1.1., 19.1., 20.1., 28.1. und 29.1.

 

Tipp: „Im Jänner können Sie bereits überlegen welche Pflanzen, Blumen oder welches Gemüse Sie anpflanzen wollen.“