Sommerstimmung im Garten

Neben Rosen zurückschneiden, Unkraut entfernen, Komposterde ausbringen, gießen und Schädlinge bekämpfen, können Sie auch schon die ersten Früchte Ihrer Arbeit ernten.

BayWa-Lauterach-Mitarbeiterin Monika Braun berät Sie gerne.

BayWa-Lauterach-Mitarbeiterin Monika Braun berät Sie gerne. ©

Rosen
Wer regelmäßig die welken Rosenblüten entfernt, wird mit neuen Blüten belohnt. Dies gilt aber nur für öfter blühende Rosen. Weil die Blütenbildung Kraft kostet, und damit Ihre Rosen vital bleiben, düngen Sie Mitte, Ende Juni mit einem speziellen Rosendünger. Arbeiten Sie diesen leicht ein, denn er benötigt Bodenfeuchtigkeit, um seine Wirkung entfalten zu können.


Obst
Immertragende Erdbeeren setzen bis zum Spätherbst neue Blüten und Beeren an. Für diesen Kraftakt benötigen die Pflanzen Nährstoffe. Arbeiten Sie deshalb regelmäßig organischen Beerendünger oberflächlich in die Erde ein.


Gemüse
Tomaten bilden in den Blattachseln sogenannte Geiztriebe, die Sie regelmäßig ausbrechen sollten. Die unerwünschten Seitentriebe beanspruchen unnötig viel Kraft, dies geht auf Kosten der Fruchtqualität. Eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung ist für die Fruchtbildung ebenfalls sehr wichtig. Der beste Tag zum Düngen ist der 25. Juni. Stangenbohnen sollten Sie spätestens Ende Mai aussäen, dagegen haben Sie bei rasch wachsenden Buschbohnen auch noch den ganzen Juni Zeit. Säen Sie in Reihen mit 40 Zentimetern Abstand und legen Sie alle zwei bis drei Zentimeter jeweils einen Samen in die circa drei Zentimeter tiefen Rillen. Anschließend mit Erde abdecken und anfeuchten. Beste Zeit für die Aussaat ist vom 12. bis 24. Juni.

 

Tipp: „Wenn Sie mit Regenwasser gießen, sparen Sie viel Leitungswasser.“