Bauen & Garten

Die Möglichkeiten der Fassadensysteme und Putzarten

Die Fassade ist die sichtbare Hülle eines Gebäudes. Sie muss nicht nur einen guten optischen Eindruck machen, sondern auch vor äußeren Einflüssen schützen. Die wichtigsten Infos zu Fassade und Dämmung auf einen Blick.

Die Optik muss stimmen, aber auch die Funktionalität des Außenputzes ist wichtig!

Die Optik muss stimmen, aber auch die Funktionalität des Außenputzes ist wichtig!

Die Fassade eines Gebäudes hat vielerlei Aufgaben. Jahrzehnte lang muss sie Witterungen wie Regen, Sturm, Kälte, Hitze, Schnee und Hagel standhalten und die Bausubstanz schützen. Eine gute Fassade ist aber nicht nur witterungsresistent, sie hat auch einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizient, kurz K-Wert (max. 0,50W/(m²K)), denn je niedriger der K-Wert, desto weniger Wärme geht durch die Gebäudehülle verloren. Des Weiteren muss eine Fassade aber auch  winddicht, schallschützend, pflegeleicht und dampfdiffusionsoffen sowie gegen Temperaturschwankungen gewappnet sein.
 

Spricht man von der Fassade, so unterscheidet man folgende Varianten:
 

  • Lochfassade: Darunter versteht man eine herkömmliche Außenwand in Massivbauweise mit klar abgegrenzten Öffnungen für Fenster und Türen.
     
  • Vorhangfassade: Diese Fassadenart kommt im Bereich der Sanierung zum Einsatz. Auf eine bestehende verputzt Fassade wird eine Unterkonstruktion (z.B. aus Holz oder Metall) angebracht und mit einer Dämmung und Winddichtung versehen. Es folgt eine Hinterlüftungsebene und danach werden Platten aus Holz, Kunststoff, Verbundplatte oder Metall montiert.
     
  • Vorgehängte hinterlüftete Fassade: Diese Konstruktion besteht aus einer Fassadenbekleidung (kann aus unterschiedlichsten Materialien bestehen), einer Hinterlüftungszone, der Dämmung und einer Unterkonstruktion. Diese Fassade ist nicht zu verwechseln mit der Vorhangfassade. Letztere besitzt keine Hinterlüftung und ist damit eine Warmfassade. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade kommt hingegen mit einer Hinterlüftung und ist demnach eine Kaltfassade.
     
  • Klinkerfassade: Klinker sind eine besondere Ziegelart, die durch einen speziellen Brennvorgang eine noch höhere Verdichtung und Festigkeit als herkömmliche Ziegel erhalten. Fassaden aus Klinkersteinen sind unverwüstlich. Sie weisen eine hohe Lebensdauer auf und halten sämtlichen Witterungen stand. Außerdem sind sie pflegeleicht.
     
  • Lamellenfassade: Dabei handelt es sich um eine Fassadenkonstruktion, bei der großflächige Lamellen – z.B. aus Holz, Metall oder Glas – als wichtigster Gestaltungsfaktor zum Einsatz kommen.
     
  • Putzfassade: Der Verputz ist seit Jahrtausenden bewährter Schutz für das Mauerwerk. Aufgaben des Außenputzes sind die Gestaltung der Fassade und der Schutz des Mauerwerks vor Feuchtigkeit; darüber hinaus trägt der Außenputz auch zum Wärmeschutz bei.

Womit wird verputzt?

Beim Thema Putz unterscheidet man mineralische- und Kunstharzputze. Mineralische Putze enthalten neben dem Hauptbestandteil Sand ein mineralisches Bindemittel; zum Beispiel Kalk, Zement, Ton oder Silikate. Nachfolgend ein Überblick:
 

  • Kalkputz: Eignet sich für Sanierungen sowie für Neubauten. Diese Putzart ist widerstandsfähig und langlebig und schafft ein angenehmes Raumklima. Auf Grund des hohen pH-Werts wird eine mögliche Schimmelbildung gehemmt, zudem wirkt der Putz feuchteregulierend.
     
  • Zementputz: Besitzt einen hohen Aushärtungsgrad, dadurch weist der Putz eine hohe Belastbarkeit und hohe Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Witterungen und äußere Einflüsse auf. Auch ein gutes Raumklima wird durch Zementputz gewährleistet. Er neigt jedoch auf Grund von Spannungen im Mauerwerk zur Rissbildung.
     
  • Kalk-Zement-Putz: Ist diffusionsoffen und schwach saugend. Durch den Zementanteil ist er sehr druckfest und besitzt zudem eine höhere Abriebfestigkeit als reiner Kalkputz. Außerdem ist Kalk-Zement-Putz wasserhemmend und resistent gegen Schimmel und Algen. Auf Außenwänden dient er als Regenschutz.
     
  • Silikatputz: Wird als Endputz auf Baustoffen und Wärmeverbundsystemen aufgetragen. Nach dem Auftragen dieses Putzes reagiert er mit dem Kohlendioxid (CO2) in der Luft und härtet aus. Dieser Prozess wird auch als Verkieselung bezeichnet. Silikatputz überzeugt durch gute Wasserbeständigkeit und hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aus. Daher wird diese Putzart auch gerne in der Baudenkmalpflege  eingesetzt.
     

Neben den mineralischen Putzen gibt es, wie bereits erwähnt, auch Kunstharzputze, die ohne organische Bindemittel auskommen; zum Beispiel Granorputz. Sie punkten durch eine große Bandbreite an Strukturvarianten, Körnungen und Farbtönen. Außerdem besitzen sie einen hohen Grad an Elastizität und Festigkeit. Mineralische Putze haften beinahe auf jedem Untergrund, trocknen aber ausschließlich durch Verdunsten ihres Wasseranteils. Das bedeutet aber auch, dass bei niedrigen Außentemperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit der Putz länger trocknen muss. Ist dies aber erst einmal geschehen, so ist dieser rissbeständig und unempfindlich gegen vielerlei Umwelteinflüsse. Der Putz wird häufig auf Wärmeverbundsysteme aufgetragen, da er sehr resistent gegen Algen- und Schimmelbildung ist und schmutzabweisend agiert.

Kein Haus ohne Dämmung!

Zur Wärmedämmung gehören alle baulichen Maßnahmen, welche Wärmeverluste durch die Gebäudehülle (Außenwände, Keller, Dach) verhindern bzw. reduzieren. Sinn der Übung ist natürlich, den Verbrauch an Heizenergie so niedrig wie möglich zu halten. Und das kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Geldbeutel zugute. Das geht bis hin zu Passivhäusern, deren U-Wert nur noch bei 0,1 bis 0,15 W/(m²·K) liegt. Für die Gebäudehülle bedeutet dies, dass entweder sehr wärmedämmende Materialien oder entsprechend dicke Wandstärken zum Einsatz kommen müssen. Eine dickere Dämmschicht bzw. der Einsatz eines hochwertigen Dämmstoffes kann immerhin zu einer Halbierung des U-Wertes führen. Der derzeitige Richtwert zur Dämmdicke liegt beim Einsatz konventioneller Dämmstoffe bei rund 30 Zentimetern (Passivhaus). Aus bauphysikalischen Gründen sollten Dämmungen immer an der Außenseite angebracht werden – und zwar stets durch einen Fachmann. Soll oder muss die Fassade eines Gebäudes erhalten bleiben, bietet die nachträgliche Innendämmung der Außenwand eine Alternative. Durch eine Innendämmung kann dieser Wärmeschutz um mindestens 60 Prozent verbessert werden. Dämmstoffdicken von 70 bis 80 mm sind jedoch gefordert, was wiederum die Wohnfläche etwas verkleinert.
 

Tipp:

Beim Ermitteln des Dämmstoffbedarfs ist es ratsam, einen Verschnitt von mindestens 10 Prozent zu kalkulieren.

Wie wird gedämmt

Das einschalige Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die häufigste Art, Außenwände von Einfamilienhäusern zu dämmen. In einem ersten Schritt wird hier das Sockelprofil angebracht, welches mindestens 30 Zentimeter über dem Grund liegen muss. Danach werden die Dämmplatten (meist aus mindestens 80 Millimeter dicken Polystyrol-Hartschaum-Platten) an die Außenmauer (Wände sind zwischen 25 und 40 cm dick) geklebt oder mit Dübeln befestigt. Dämmdicke und Außenmauerdicke müssen aufeinander abgestimmt sein. Verklebt werden die Dämmplatten üblicherweise nach der sogenannten Wulst-Punkt-Methode. Hierfür werden auf der Rückseite der Platte etwa fünf Zentimeter breite Streifen aus Klebermörtel am Rand aufgetragen; in der Plattenmitte folgen außerdem noch etwa drei handtellergroße Kleberpunkte. Die Platten werden dann von unten nach oben an die Wand geklebt, dicht gestoßen und an den Gebäudeecken über Ecke verzahnt. Eine Verdübelung der Dämmplatten ist zusätzlich zur Verklebung notwendig, wenn der Untergrund nicht besonders tragfähig ist; aber auch im Kantenbereich oder bei großen Wandflächen muss oftmals gedübelt werden. 
 

Nachdem der Klebermörtel getrocknet ist, können mögliche unebene Plattenstöße durch Abschleifen oder Auftragen einer Ausgleichsspachtelung entfernt werden. So entsteht eine ebene Fassadenfläche. Zwei bis drei Tage nach dem Kleben der Dämmplatten kann mit der Flächenarmierung begonnen werden. Die Schicht sorgt für jahrzehntelangen Schutz der Dämmung vor mechanischen Beschädigungen. Wenn die Armierungsschicht ausgehärtet und getrocknet ist (benötigt circa eine Woche), wird die Universalgrundierung aufgetragen. Danach benötigt es eine weitere Trocknungszeit von etwa 24 Stunden. Als Endschicht wird Silikonharz- oder Silikatputz oder Granorputz in der gewünschten Farbe aufgebracht.
 

Am besten greifen Sie bei WDVS gleich zu einem kompletten Hersteller-System, bei dem die einzelnen Komponenten für den bestmöglichen Effekt aufeinander abgestimmt sind und der Hersteller die Garantie für das gesamte System übernimmt. Angesichts des breiten Angebots und der vielen Optionen ist es gar nicht so einfach, sich für die richtige Dämmung zu entscheiden. Da Sie aber nur so spätere Energieverluste verhindern können, sollten Sie hier nichts dem Zufall überlassen. Wir unterstützen Sie auch bei diesem schwierigen Thema gerne. Kommen Sie einfach im LAGERHAUS vorbei und lassen Sie sich beraten. Fragen Sie außerdem nach möglichen aktuellen Förderungen!

Die Dämmstoffe im Überblick

Die am Markt angebotenen Dämmstoffe lassen sich grundsätzlich in drei Hauptgruppen einteilen: erdölbasiert, mineralisch und nachwachsend. Nachfolgend ein Überblick:
 

  • Baumwolle: Als nachwachsender Rohstoff schont Baumwolle Ressourcen und kann recycelt werden. Der Dämmstoff besitzt eine gute Schalldämmung und eine hohe Elastizität und ermöglicht dadurch einen formschlüssigen Einbau. Hinzu kommt, dass Baumwolle geruchsneutral und schimmelunempfindlich ist.
     
  • Blähglimmer: Wird auch als Vermiculit bezeichnet und entsteht durch die Verarbeitung von Glimmerschiefer. Blähglimmer ist wärme- und schalldämmend und sehr feuerbeständig.  
     
  • Blähperlite: Perlite werden aus vulkanische Gestein hergestellt. Das gemahlene Gestein wird für kurze Zeit auf rund 1000 Grad Celsius erhitzt und erhält durch Aufblähen das 20-fache Volumen. Perlite sind leicht und hoch belastbar und werden daher gerne als Schüttung unter dem Estrich eingesetzt. Das Dämmmaterial ist außerdem unverrottbar, gesundheitlich unbedenklich, beständig gegen Ungeziefer, unbrennbar und feuchtigkeitsregulierend.
     
  • Blaswolle: Ist eine nicht brennbare Einblasdämmung aus Mineralwolle. Sie wird zum Auf- und Einblasen im Holzbau verwendet. Blaswolle eignet sich bestens für den präventiven baulichen Brandschutz.
     
  • Flachs: Wird gerne für Klemmplatten in Dach, Wand und Decke sowie bei Konstruktionen für die Wärme- und Schalldämmung verwendet. Auch als Stopfmaterial, für den ökologischen Einbau von Fenstern und Türen, als Trittschalldämmung sowie unter Polsterhölzern bei Trockenaufbauten kommt Flachs zum Einsatz.
     
  • Glaswolle: Dieser Dämmstoff besteht aus Quarzsand und aus bis zu 50 Prozent Altglas. Die Materialien werden bei ca. 1350 °C geschmolzen, zu Fasern versponnen und mit einem Bindemittel zu Dämmstoffen verarbeitet. Glaswolle kommt in Holzriegel- und Metallständerwänden zum Einsatz, wird für vorgehängte hinterlüftete Fassaden eingesetzt und kommt als Dämmung der obersten Geschoßdecke sowie als Trittschalldämmung unter Estrichen vor.
     
  • Hanf: Ist ein ökologischer Dämmstoff, der resistent gegen Schädlinge ist. Hanf wird gerne als Zwischen- und Aufsparrendämmung, zur Dämmung von Holzbalkendecken, von Außen- und Innenwänden in Holzrahmen- und Holzständerbauweisen sowie Metallständerwänden eingesetzt. Aber auch als Dämmung von Vorsatzschalen und von Wänden mit belüfteter Luftschicht kann Hanf verwenden werden. Außerdem findet Hanf im Wärmedämm-Verbundsystem Anwendung.
     
  • Holzfasern: Dämmstoffe aus Holzfasern sind diffusionsoffen werden zur Minimierung unnötiger Energieverluste in Holzrahmenbauten, Häusern aus Massivholz, im Fertigbau sowie im Wärmedämm-Verbundsystem eingesetzt.
     
  • Holzwolle: Besteht aus Holzfasern, die als Bindemittel etwa Zement oder Magnesit beigemengt werden; daraus werden Dämmplatten hergestellt. Diese werden in erste Linie zur Dämmung der Kellerdecke, zur Dämmung von Außenwänden, zur Innendämmung von Trennwänden und Trenndecken sowie zur Dachdämmung eingesetzt.
     
  • Kokosfasern: Sie sind leicht, elastisch und bruchfest,
    diffusionsoffen, feuerbeständig und feuchteregulierend.  Aus ihnen werden neben Stopfwolle auch Vliese und flexible Dämmmatten in unterschiedlichen Dicken gefertigt. Damit bieten sie sich nicht nur für nachhaltige Neubauprojekte, sondern ebenso für Sanierungen im Bereich der Innendämmung an. Die Stopfwolle ist zudem eine gute Wahl zum Ausfüllen von Hohlräumen.
     
  • Kork: Eine Korkdämmung ist ein natürlich gewachsener, rein pflanzlicher „Schaumstoff“. Eine Korkdämmung weist eine hohe Elastizität auf und ist schlecht brennbar. Vor allem aber kommt der Dämmung die geringe Wärmeleitfähigkeit von Kork zugute. Der Dämmstoff ist außerdem diffusionsoffen (atmungsaktiv), druckbelastbar, beständig gegenüber Schädlingen, Verrottung, Fäulnis und Feuchtigkeit. Diese Eigenschaft macht man sich in der Inneneinrichtung und als Bodenbelag zunutze.
     
  • Mineralschaumplatten: Die Hauptbestandteile sind gebrannter Kalk, gegebenenfalls auch Zement sowie Quarzsand und ein oft aluminiumhaltiger Porenbildner. Die Platten werden oft als Innendämmung oder bei einem Wärmedämmverbundsystem eingesetzt. Der Dämmstoff ist diffusionsoffen sowie kapillaraktiv und daher besonders für die Innendämmung beheizter Räume geeignet. Er ist aber auch feuchteunempfindlich und formstabil bei einer hohen Druckfestigkeit.
     
  • Polystyrol (EPS = expandiertes Polystyrol): Polystyrol-Perlen werden mit Wasserdampf auf das bis zu 50-fache ihres Volumens aufgebläht. Der Dämmstoff ist grundwasserneutral, FCKW-frei und recyclingfähig. Man setzt EPS für Wärmedämmverbundsysteme, für Perimeterdämmung, für Trittschalldämmplatten unter Estrichen und für Wärmedämmungen von Boden, Decke und Wand ein.
     
  • Polystyrol (XPS = extrudiertes Polystyrol): Wird aus Erdöl gewonnen und kommt in Österreich nur mehr mit CO2 geschäumt zu Anwendung. XPS verwendet man unter Fundamentplatten, es kommt jedoch auch als Sockeldämmung, zur Deckenrandschalung, als Umkehrdach sowie als Fußbodendämmung zum Einsatz.  
     
  • Schafwolle: Schafwolle, die zu einem kompakten Vlies verdichtet wird, nimmt bis zu 33 Prozent Feuchtigkeit auf und ist ein idealer Schallschlucker. Dämmung aus Schafwolle eignet sich für folgende Bereiche: Dachsparren, Wärme- und Schalldämmung bei Trennwänden und Zwischenböden, für Decken, Fußböden, Ritzen bei Fenstern und Türen und als Geh- und Trittschall-Dämmung.
     
  • Schaumglas: Schaumglas, das aus Quarzsand und Recyclingglas hergestellt wird, zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: frei von Schadstoffen, wasser- und dampfdicht, nicht brennbar, schädlingssicher, druckfest und leicht zu bearbeiten. Der Dämmstoff eignet sich für erdberührende Böden und Wände, als Zweischalenmauerwerk, für Flachdächer, für die Innendämmung von Außenwänden und für hinterlüftete Fassadendämmungen.
     
  • Glasschaum-Granulat: Es handelt sich hierbei um einen mineralischen Dämm- und Leichtbaustoff aus Recyclingglas. Glasschaum-Granulat wird mit einem mineralischen Blähmaterial zu einem „Glasschaum-Kuchen“ aufgeblasen. Dieser wirkt dämmend, ist formstabil, wasserabführend und sehr langlebig. Wird gerne unter Fundamentplatten eingesetzt, als Perimterdämmung beim Keller, als Dämmung von Böden und Decken, für Terrasse und Grün- und Flachdach.
     
  • Steinwolle: Besteht aus Basalt, Diabase, Kalkstein und Hochofenschlacke. Diese Stoffe werden bei 1.600 Grad Celsius geschmolzen, danach zu Fasern verarbeitet - daraus wird schließlich der Dämmstoff hergestellt. Geeignet ist Steinwolle zur Dämmung von Dachschrägen, Wänden, Decken und Wärmedämmverbundsystemen. Aber auch als Trittschalldämmplatten, als Akustikplatten, als Dachdämmplatten für den Flachdachbereich und zur Dämmung von Rohrleitungen eignet sich Steinwolle.
  • Stroh: Dieser natürliche Dämmstoff ist schnell wachsend und nachhaltig mit mittel guten Wärmedämmeigenschaften. Stroh ist gut Verträglichkeit und punktet durch ein angenehmes Raumklima, das selbst für Allergiker geeignet ist. Verwendet wird der Dämmstoff als Füllmaterial von Zwischenräumen eines Ständerwerks aus Holz oder Beton.
     
  • Zellulose: Wird aus sortiertem Zeitungspapier hergestellt. Eingesetzt wird der Dämmstoff als Einblasdämmung von Hohlräumen zwischen Sparren, in Holzdecken und Ständerwänden, in Fußböden, auf der obersten Geschoßdecke und als Schallschutz in Innenräumen.

Keine Kompromisse bei der Qualität

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