Landwirtschaft

Organische Bio-Dünger haben viele Vorteile

wissenswertes

„Unser Bio“ bietet mit pelletiertem Hühnertrockenkot (HTK-Pellets 4-3-3) einen sehr gefragten Dünger an.

Der pelletierte Hühnertrockenkot stammt aus biologischer Hühnerhaltung.

Der pelletierte Hühnertrockenkot stammt aus biologischer Hühnerhaltung.

Ein besonders beliebter organischer Dünger ist der pelletierte Hühnertrockenkot aus biologischer Haltung „Unser Bio“ HTK Pellets 4-3-3 mit 4 % Stickstoff, 3 % Phosphat und 3 % Kaliumoxid. Dieser potente Volldünger bietet folgende Vorteile:

 

  • Hohe Nährstoffkonzentration
  • Geringe Geruchsentwicklung
  • Einfaches Handling

 

Die kompakten Pellets mit einem Durchmesser von 4 – 5 mm lassen sich komfortabel mit dem Düngerstreuer ausbringen. „Unser Bio“ HTK-Pellets 4-3-3 ist auch im 500 kg- und 1000 kg-Big Bag verfügbar.

 

Der Hühnertrockenkot stammt ausschließlich aus biologischer Haltung. Somit unterscheidet er sich ganz wesentlich von fast allen organischen Düngern, die in der biologischen Landwirtschaft eingesetzt werden (andere organische Dünger bestehen oftmals aus konventionellen Rohstoffen).  

Die Bodenfruchtbarkeit fördern

Eine gut durchdachte Fruchtfolge mit entsprechendem Leguminosenanteil kann den Nährstoffgehalt im Boden stabilisieren und den Humusaufbau fördern. Trotzdem bietet der Einsatz von organischen Düngemitteln einen großen Mehrwert, der unter anderem einen positiven Effekt auf die Bodenfruchtbarkeit hat.

 

Eine organische Düngung wirkt sich positiv auf das sogenannte Edaphon aus. Unter Edaphon versteht man die Gesamtheit an Bodenlebewesen, von Mikroorganismen (Pilze und Bakterien) bis hin zu Bodentieren (Fadenwürmer, Regenwürmer, Insekten und Wirbeltiere). Diese Bodenlebewesen spielen eine wesentliche Rolle in der Zersetzung organischer Substanz (wie Pflanzenrückstände) sowie organischer Düngemittel. Diese werden zerkleinert, mit dem Boden vermischt und abgebaut. Dabei entstehen neben Kohlendioxid und Mineralstoffen auch die sehr komplexen und stabilen Huminstoffe. Dadurch werden wichtige Nährstoffe für die Pflanzen verfügbar gemacht. Die Bodenstruktur verbessert sich durch die Bildung von Ton-Humus-Komplexen, also Verbindungen von Huminstoffen mit Tonmineralien. Die Ton-Humus-Komplexe sind für die Stabilität von kleinen Hohlräumen, die Luft und Wasser führen, verantwortlich.

 

Solange die Bodenlebewesen aktiv sind, wird das Bodengefüge zusätzlich durch die Lebendverbauung stabilisiert. Dabei werden anorganische Bodenteilchen durch mikrobielle Abbauprodukte (wie Polysaccharide) „verklebt“. Nicht nur die entstehenden Poren, auch Humus selbst ist ein ausgezeichneter Wasserspeicher, der das 20-Fache seines Gewichtes an Wasser halten kann. Durch die erhöhte Stabilität der Bodenteilchen sowie die verbesserten Wasserspeichereigenschaften werden Erosionsverluste von wertvollem Oberboden verringert. Der Humusgehalt trägt auch einen wesentlichen Beitrag zur Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen sowie zum Umweltschutz bei. Huminstoffe haben eine große Oberfläche mit zahlreichen negativen Bindungsstellen, die wasserlösliche Pflanzennährstoff-Kationen wie Ca2+, Mg2+, K+ oder Na+ reversibel binden (Kationenaustauschkapazität) und somit vor einer Auswaschung schützen.

Antiphytopathogenes Potenzial

Bei einer guten Bewirtschaftung ist es möglich, ein dynamisches mikrobielles Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Somit können bodenbürtige Pflanzenpathogene durch natürliche Gegenspieler auf einem verträglichen Niveau gehalten werden. Diesen Abwehrmechanismus des Bodens, der auch noch chemische und physikalische Faktoren beinhaltet, nennt man „antiphytopathogenes Potenzial des Bodens“. Humusaufbau, etwa durch organische Düngung, fördert die Lebensräume und das Nahrungsangebot für eine diverse Mikrofauna und trägt so zu einem „gesunden Boden“ bei.

Rechtzeitig einlagern

Da die Nachfrage nach organischen Bio-Düngemitteln in Österreich und Deutschland enorm steigt, sind diese zur Düngesaison oft vergriffen. Daher gilt es, den Bedarf für die Herbst- und Frühjahrsdüngung so früh wie möglich einzulagern. Das sichert die benötigte Düngermenge und nebenbei lassen sich Einlagerungsaktionen nutzen. Informieren Sie sich in Ihrem Lagerhaus

DI Markus Freudhofmaier, RWA