Landwirtschaft

Video-Tipp: Schutz von Hackfrüchten vor Wildschäden

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So schützen Sie Hackfrüchte und Soja im frühen Stadium vor Wildschäden.

Gerade bei Trockenheit sind Hackfrüchte besonders gefährdet, sehr früh abgefressen zu werden. Je nachdem, welche Wildtiere die größte Bedrohung für Ihre Bestände darstellen, bieten sich mehrere Möglichkeiten an:

Schutz vor Wildschweinen

Praktiker berichten, dass Dünger, die elementaren Schwefel enthalten, eine vergrämende Wirkung auf Wildschweine zeigen. Passende Produkte wären Vigor S und Schwefellinsen, die mit 50 kg pro Hektar ausgebracht werden. Der Dünger setzt einen schwefeligen Geruch frei, wodurch die Wildschweine die Flächen meiden. Die Wirkung hält ca 10 Wochen an. Soll die Wirkung (zB beim Mais) bis hin zur Ernte verlängert werden, muss man möglichst spät - sofern man noch in den Bestand hinein kann -  20 bis 30 kg nachdüngen.

Schutz vor Hasen und Rehen

Hasen und Rehe sind eine potenzielle Gefahr für Sonnenblume, Soja etc. Dagegen hat es sich bewährt,  5 l Agro Hi N organisch (im Verhältnis 1:1 mit Wasser) anzusetzen, einige Tage in der Wärme stehenzulassen und dann, ausreichend mit Wasser verdünnt, auf die Flächen auszubringen. Durch den Verwesungsgeruch meiden Hasen und Rehe die behandelten Flächen.

Achtung: Für Bio-Betriebe, die bei Bio Austria Mitglied sind, ist Agro Hi N organisch nicht erlaubt! Diese Betriebe können auf Cocana ausweichen. Das Netzmittel Cocana wird in einer Konzentration von 0,5 bis 1 % in ca. 250 l Wasser bei einer Überfahrt mit z.B. EpsoTop ausgebracht.

Schutz vor Vögeln

Als Schutz vor Vögeln berichten Praktiker von guten Erfahrungen mit schwefelhaltigen Blattdünger, wie Bayfolan S. Diese Dünger besitzen eine vergrämende Wirkung. Hervorheben möchten wir Promos. Dieses Produkt enthält viele Bitterstoffe und kann als Beize (zB auf Mais) angewendet werden.

 

Schutz von Hackfrüchten vor Wildschäden im Video-Tipp:

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