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Mann steht auf der Leiter und Frau streichen mit je einer weißen Farbwalze eine Wand

Wände streichen im Haus: Anleitung, Tipps & die richtige Wandfarbe

Frisch gestrichene Wände sind aus vielen Gründen gefragt: Neubauten benötigen einen ersten Anstrich und renovierte Räume wirken damit erst richtig gepflegt und ansprechend. Oder vielleicht haben Sie einfach Lust auf einen Farbwechsel und streichen deshalb Ihre Wände neu. Mit unserer Wände-Streichen-Anleitung vermeiden Sie typische Fehler und erhalten hilfreiche Tipps zum Ausmalen. Damit Sie sich möglichst lange an Ihren frisch gestrichenen Wänden erfreuen können, sollten Sie außerdem unsere Pflegeempfehlungen beachten.

Warum Wände streichen? Vorteile und wann ein neuer Anstrich sinnvoll ist

Sowohl den Anblick als auch den Geruch von neuer Wandfarbe assoziieren die meisten von uns mit einem sauberen und frischen Zuhause. Warum Sie sich für einen frischen Anstrich entscheiden, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Sind die Wände beschädigt oder verschmutzt, gibt es Schimmel oder andere Flecken, ist ein Anstrich unbedingt notwendig. 

Doch eine frische Wandfarbe macht auch Sinn, um den Wohnraum optisch aufzuwerten, das Raumklima zu verbessern oder einfach einmal mit einer neuen Farbe für frischen Wind zu sorgen. Sowohl bei der Renovierung als auch beim Erstbezug ist der Wandanstrich der letzte Schliff, der einen Raum zum Zuhause werden lässt.

Frau streicht Innenwand mit Farbroller

Trifft eines der folgenden Szenarien bei Ihnen zu, empfehlen wir einen neuen Wandanstrich:

 

  • Die Wandfarbe ist vergilbt oder fleckig.

  • Die Wand ist durch einfache Gebrauchsspuren, Kratzer, Risse oder Bohrlöcher beschädigt. 

  • Die bestehende Farbe deckt nicht gleichmäßig.

  • Sie möchten Ihren Wohnraum renovieren und modernisieren.

  • Sie beziehen eine neue Wohnung.

  • In den Wänden sitzen unangenehme Gerüche, etwa von Rauch oder Fett.

  • Sie möchten einen Raum umgestalten. Zum Beispiel wirkt ein kleiner Raum mit heller Wandfarbe größer als mit dunkler.

Materialien und Werkzeuge: Alles, was Sie zum Wand streichen brauchen

Neben der passenden Wandfarbe benötigen Sie auch das richtige Werkzeug, um Wände zu streichen, bzw. sauber und effizient zu arbeiten. Denn mit den passenden Malutensilien arbeiten Sie schneller, effizienter und schöner. Achten Sie auf Qualität und sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Bei der Farbe und auch beim Werkzeug gibt es qualitative Unterschiede, die sich auf das Endergebnis auswirken können.

Ihre Malerausrüstung sollte folgenden Produkte umfassen:

  • Farbroller (kurz-, mittel-, langflorig)

  • Pinsel (Flachpinsel, Heizkörperpinsel)

  • Farbwanne / Abstreifgitter

  • Abdeckfolie oder Malervlies

  • Malerkrepp

  • Spachtel & Spachtelmasse

  • Schleifpapier

  • Leiter, Handschuhe

Tipp: Unser Artikel zum Thema „Malerzubehör“ erläutert im Detail, welches Werkzeug Sie für die unterschiedlichen Malerarbeiten benötigen. 

Wände streichen im Innenraum mit Leiter, Farbeimer und Malerwerkzeug.

Die richtige Wandfarbe für Innenwände auswählen

Streichen Sie eine Wand zum ersten Mal? Ist die Mauer feucht? Kommt die Feuchtigkeit von innen oder von außen?

Diese Fragen sollten Sie vor dem Ausmalen abklären. Denn die Wahl der passenden Wandfarbe hängt von den Antworten auf diese Fragen ab. 

Das am häufigsten verwendete Produkt ist die Innendispersion. Dabei handelt es sich um eine Wandfarbe, die für trockene Wände in Wohnräumen geeignet ist, bei denen keine speziellen Ansprüche bestehen. In Räumen, bei denen es öfter zu Verschmutzungen an den Wänden kommen kann, etwa in der Küche oder im Flur, verwenden Sie am besten eine scheuerbeständige Wandfarbe. In Kellern, die zu Schimmelbefall neigen, sollten Sie zu Silikat- bzw. Mineralfarben greifen. Außerdem eignen sich in Räumen, in denen Feuchtigkeit eine große Rolle spielt, Kalkfarben. 

Weiße Wandfarbe wird in eine Farbwanne gegossen

Neben der Art der Farbe sollten Sie obendrein auch auf die Deckkraftklasse und die Nassabriebklasse achten. Je geringer die jeweilige Klasse, desto besser ist die Deckkraft und die Reinigungsfähigkeit. Auch den Farbton betreffend, gibt es große Unterschiede. Weiß ist nicht gleich weiß: Selbst bei der klassischen Wandfarbe gibt es zahlreiche Abstufungen. Achten Sie unbedingt darauf, immer dasselbe Produkt zu verwenden, um farbliche Unregelmäßigkeiten zu vermeiden. Auch die Lichteinwirkung und Raumgröße beeinflussen das Endergebnis maßgeblich. Mehr Informationen bieten unsere Lagerhaus-Experten. In ausgewählten Lagerhäusern steht Ihnen außerdem unser Farbmischservice zur Verfügung.

 

Haben Sie sich für Art und Farbton entschieden, bleibt ein letzter, entscheidender Punkt: Wie viel Liter Farbe brauchen Sie? Hierfür sind Ihre Rechenkünste gefragt. Berechnen Sie die Fläche der Wände, die Sie streichen möchten. Vergessen Sie nicht, die Fläche von Fenstern und Türen vom Ergebnis abzuziehen. Das Resultat dieser Berechnung ist die Quadratmeterzahl der Fläche, die Sie streichen möchten. Jede Wandfarbe enthält Herstellerangaben zur Reichweite. Nehmen Sie diese zur Orientierung, planen Sie jedoch unbedingt einen Puffer ein. Außerdem ist zu bedenken, dass in der Regel zwei Anstriche gemacht werden müssen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis mit Deckkraft zu erhalten.

Wände streichen: Schritt für Schritt erklärt

Eine gute Vorbereitung bedeutet ein sauberes Ergebnis, mit möglichst geringem Aufwand. Planen Sie den gesamten Ablauf einmal durch, um sicherzustellen, dass Sie alle Werkzeuge, Utensilien und ausreichend Wandfarbe zur Verfügung haben. Vergessen Sie dabei nicht, die jeweiligen Trockenzeiten zu beachten. Ist es notwendig, die Wände vor dem Anstrich auszubessern und zu grundieren, müssen Sie die Zeitplanung entsprechend anpassen.

Anhand unserer schrittweisen Anleitung können Sie Ihr Projekt optimal planen und vorbereiten. 

 

Schritt 1: Raum vorbereiten, Flächen abkleben & Unterlage auslegen 

Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, bereiten Sie den Raum sorgfältig vor. Entfernen Sie Möbel aus dem Arbeitsbereich oder stellen Sie sie zusammen und decken Sie sie ab. Schützen Sie den Boden mit Malervlies oder Folie und kleben Sie Fenster, Türen, Sockelleisten, Steckdosen und Lichtschalter mit Kreppband ab. Drücken Sie das Band gut an, um saubere Farbkanten zu erzielen. Legen Sie außerdem alle benötigten Utensilien wie Abdeckmaterial, Kreppband, Folien und Vlies griffbereit, um zügig und sauber arbeiten zu können.

 

Schritt 2: Untergrund prüfen und vorbereiten (Spachteln, Schleifen, Reinigen)

Als Nächstes müssen Sie den Untergrund prüfen und vorbereiten. Je nachdem, welche Voraussetzungen Ihre Wandfläche bietet, müssen noch kleine oder größere Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden. Stellen Sie zuerst fest, mit welchem Untergrund Sie es zu tun haben. Ist die Wand trocken oder feucht, haftet die alte Farbe gut und gibt es kreidende Oberflächen, all das beeinflusst sowohl die Produktwahl als auch die Untergrundbehandlung.

Wenn möglich, entfernen Sie alte Tapeten und Farbreste. Eventuell können Sie mithilfe einer Grundierung für Haftung sorgen. Machen Sie den Haftungstest mit einem Klebestreifen. Löst sich die alte Wandfarbe mit dem Klebestreifen, muss diese entfernt oder entsprechend grundiert werden.

Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten, beseitigen Sie diverse Risse und Bohrlöcher. Dazu müssen diese verspachtelt und nach Einhaltung der entsprechenden Trockenzeit glatt geschliffen werden. Wie Sie dabei richtig vorgehen, lesen Sie in unserem Artikel zum Thema „Risse und Löcher ausbessern“.

Damit die Wandfarbe haftet, muss die Wand außerdem gesäubert werden. Kehren Sie die gesamte Fläche ab, um Staubreste zu beseitigen. Außerdem müssen fettige Stellen gereinigt werden.

Tipp: Ein optimaler Untergrund für Ihre Wandfarbe ist der passende Innenputz. Lesen Sie in unserem Artikel mehr über die richtige Vorbereitung Ihrer Innenwände

 

Schritt 3: Wände grundieren und Flecken überdecken 

Grundsätzlich ist es immer empfehlenswert, die Wände vor der Weiterbehandlung zu grundieren. Unbedingt notwendig ist das Grundieren, wenn es sich um stark saugende, poröse oder kreidende Untergründe handelt. Auch an ausgebesserten Stellen empfiehlt sich eine Grundierung. Spezielle Grundierungen für farbige bzw. verschmutzte Untergründe sorgen dafür, dass Flecken und Farbveränderung nicht durchscheinen.

Tipp: Unser Artikel zum Thema „Wände grundieren“ versorgt Sie mit allen notwendigen Informationen, um festzustellen, ob Sie eine Grundierung benötigen und zu welchem Produkt Sie greifen sollten. 

 

Schritt 4: Voranstrich der Kanten und Ecken (Randfries vorstreichen)

​​Bevor Sie die Wandfläche mit dem Farbroller streichen, werden Ecken und Kanten mit dem Pinsel vorgestrichen. Soll ein schmaler Farbstreifen als Abschluss unter der Decke entstehen (sogenannter Randfries), müssen die Linien zuvor exakt ausgemessen und sauber abgeklebt werden. Dazu verwenden Sie einen Pinsel bzw. eventuell einen schmalen Roller. Streichen Sie entlang des Klebebandes sowie eine dünne Schicht über das Klebeband, um eine glatte Kante zu gewährleisten. Ziehen Sie das Band ab, bevor die Farbe getrocknet ist. Achten Sie bei dem gesamten Vorgang darauf, nicht zu viel Farbe zu verwenden. Auch diverse Ecken sowie Abschlüsse bei Fenster und Türen müssen sorgfältig abgeklebt und vorgestrichen werden. 

 

Schritt 5: Erster Anstrich der Wandflächen

Für den großflächigen Anstrich der Decken und Wände verwenden Sie bestenfalls einen Farbroller. Den Pinsel benötigen Sie lediglich bei schwer zugänglichen bzw. heiklen Stellen wie in den Ecken. Bevor Sie die Farbe mit dem Farbroller auftragen, müssen Sie diese aufrühren, um die Pigmente vollständig zu vermischen. Tauchen Sie den Farbroller in die Wandfarbe und streifen Sie ihn am Abstreifgitter ab, um den Farbroller komplett mit Farbe zu bedecken und nicht zu viel Farbe auf einmal zu verwenden. Arbeiten Sie „nass-in-nass“, das bedeutet, dass die Farbe in nassem Zustand überlappend aufgetragen wird, damit keine Ränder entstehen. Der Roller sollte mit gleichmäßigem Druck in vertikalen und horizontalen Bahnen über die Wandfläche geführt werden. Damit keine Streifen entstehen, rollen Sie nach dem Farbauftrag noch einmal über die gestrichene Fläche, ohne den Farbroller vorher in die Wandfarbe zu tauchen.

Tipp: Streichen Sie zuerst die Decke. Etwaige Farbspritzer verschwinden dann beim anschließenden Anstrich der Seitenwände.

 

Schritt 6: Trocknen lassen und zweiter Anstrich

Lassen Sie die Wand nach dem ersten Anstrich unbedingt vollständig trocknen, bevor Sie sie weiterbehandeln. Ob es Unregelmäßigkeiten gibt, sieht man tatsächlich erst, wenn die Wand komplett trocken ist. Beachten Sie dazu die Herstellerangaben. Lüften Sie den ausgemalten Raum ausreichend, ohne Zugluft zu erzeugen. Sind Sie nach dem Durchtrocknen der Wand mit dem Ergebnis unzufrieden, streichen Sie die Wand ein zweites Mal. Auch beim zweiten Anstrich müssen Sie auf die bereits beschriebene, richtige Technik achten, um ein gleichmäßiges Finish zu erzielen. Nach dem zweiten Anstrich ist ebenfalls unbedingt auf die entsprechende Trocknungszeit zu achten, bevor der Raum wieder eingeräumt und genutzt werden kann.

Tipp: Innenwände streichen geht zu jeder Jahreszeit. Im Winter ist allerdings auf einige Besonderheiten zu achten. Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel zum Thema „Räume im Winter ausmalen“.

Feuchte Wände streichen: Was ist zu beachten?

Damit feuchte Wände gleichmäßig und deckend gestrichen werden können, müssen sie speziell behandelt werden. Zuallererst ist zu klären, ob die Feuchtigkeit von außen oder von innen kommt. Im besten Fall beseitigen Sie die Ursache und lassen die Wand gründlich trocknen, bevor Sie den Anstrich auftragen. Es gibt außerdem spezielle Produkte, um Feuchtigkeit einzudämmen bzw. Farbe auf feuchten Wänden haften zu lassen. Verwenden Sie eine passende Grundierung und die geeignete Wandfarbe, um Feuchtigkeit zu verringern und Schimmel vorzubeugen. Zu welchen Sanierungsmaßnahmen bzw. Produkten Sie greifen, hängt von der Art der Feuchtigkeit ab. Man unterscheidet zwischen kurzfristiger Feuchtigkeit, die sich in vielen Fällen durch regelmäßiges Lüften beheben lässt, und langfristiger Feuchtigkeit, verursacht durch von außen eindringender Nässe, Rohrbrüche, etc. Diese muss professionell und umfassend beseitigt und die Wände vor dem Streichen saniert werden.

Frau prüft feuchte Wand und Schäden vor dem Wände streichen.

Häufige Fehler beim Wände streichen und wie man sie vermeidet

Damit Ihr Malerprojekt mit einem gleichmäßigen, deckenden Resultat gekrönt wird, erläutern wir Ihnen die klassischen Fehler und wie Sie diese vermeiden:

 

  • Streifenbildung: Streifen entstehen, wenn der Pinsel bzw. der Farbroller zu trocken ist, die Farbe nicht gleichmäßig aufgetragen wird oder die Farbe vor der Verwendung nicht aufgerührt wurde. Arbeiten Sie deshalb in gleichmäßigen Bahnen und der oben beschriebenen „nass-in-nass“-Methode.

  • Schlechte Deckkraft: Auch eine unzureichende Deckkraft ist oft auf Fehler beim Streichen zurückzuführen. Beachten Sie unbedingt alle von uns beschriebenen Schritte, vor allem in Hinblick auf die Anstrich-Methode.

  • Farbe blättert ab: Die Ursachen hierfür können zu viel Feuchtigkeit, ein schlecht vorbereiteter Untergrund oder ein unpassendes Produkt sein. Achten Sie deshalb darauf, den Untergrund vor dem Streichen zu kontrollieren und entsprechend zu behandeln, sowie die für das Mauerwerk geeignete Farbe zu verwenden.
     

Neben den typischen Anwendungsfehlern kann es natürlich auch passieren, dass Sie sich beim Streichen vertun.  Kleine Fehler sollten Sie sofort ausbessern. Ansonsten warten Sie, bis die falsch aufgetragene Farbe getrocknet ist und übermalen diese dann. Im Falle von unsauberen Kanten kann nach dem Trocknen mit einem Cutter vorsichtig nachgebessert werden.

Tipp: Wischen Sie Farbspritzer auf dem Boden weg, bevor sie trocknen!

Wände richtig pflegen: So bleibt das Ergebnis lange schön

Behandeln Sie Ihre Wände mit der ausreichenden Sorgsamkeit, werden Sie lange damit zufrieden sein. Achten Sie direkt nach dem Anstrich unbedingt darauf, die Trocknungszeiten einzuhalten. Nur wenn die Wandfarbe gänzlich getrocknet und ausgehärtet ist, ist sie widerstandsfähig genug für die alltägliche Beanspruchung. Um zu verhindern, dass die Wand durch Feuchtigkeit beschädigt wird, müssen Sie Ihre Wohnräume ausreichend belüften. Behandeln Sie Ihre Wände sorgsam und versuchen Sie Abrieb und Verschmutzungen möglichst zu vermeiden. Kommt es doch zu Verunreinigungen, gehen Sie schonend vor. Etwa mit einem weichen, trockenen Tuch oder einem Staubwedel zur Staubentfernung. Feucht gereinigt werden dürfen nur Wände, die mit entsprechenden Wandfarben gestrichen wurden. Verzichten Sie in jedem Fall auf aggressive Reinigungsmittel. Die sanfte Reinigung und das rechtzeitige Ausbessern kleiner Makel verhindern die Notwendigkeit, die Wände komplett neu zu streichen. 

Wand reinigen mit Tuch zur Vorbereitung vor dem Wände streichen.

FAQs: Häufige Fragen zum Wände streichen

Wie streicht man am besten eine Wand? 

Beginnen Sie damit, die Ecken mit einem Pinsel vorzustreichen. Danach den Farbroller in gleichmäßigen Bahnen, ohne zu viel Druck über die Wandfläche führen. Achten Sie darauf, nicht zu viel Farbe zu verwenden und streichen Sie ohne Pausen, damit die Farbe nicht während des Streichens eintrocknet.  

In welcher Reihenfolge sollte man die Wände streichen? 

Grundsätzlich streichen Sie zuerst die Decke und anschließend die Wände. Beginnen Sie dabei mit Ecken und Kanten, die Sie mit einem Pinsel oder kleinen Farbroller vorstreichen, und bearbeiten Sie danach die Innenflächen gleichmäßig mit einer großen Farbrolle.

Wie streicht man richtig mit der Rolle?

Führen Sie die Farbrolle in gleichmäßigen Bahnen ohne zu viel Druck über die Wandfläche. Um die Decke und die oberen Kanten zu erreichen, kann die Rolle auf eine Teleskopstange montiert werden.

Wie streiche ich eine Wand streifenfrei?

Für ein streifenfreies Ergebnis verwenden Sie die passende Farbmenge. Achten Sie darauf, dass die Rolle gleichmäßig und überall mit Farbe bedeckt ist, streichen Sie mit mäßigem Druck und möglichst ohne Pausen, damit die Farbe nicht eintrocknet. Diese sogenannte „nass-inI-nass“ Technik hilft, Streifen vorzubeugen.

Welche Farbe bei feuchten Wänden?

Je nachdem, welche Ursache die Feuchtigkeit hat, gibt es verschiedene Lösungen. Kommt die Feuchtigkeit von innen, verwenden Sie am besten eine entsprechende Grundierung und eine Kalkfarbe. Kommt die Feuchtigkeit von außen, muss zuerst geklärt werden, ob eine bauliche Sanierung notwendig ist (Leitungsschaden, undichte Außenmauer, etc.).

Wie oft sollte man Wände streichen?

Grundsätzlich können Sie Ihre Wände so oft streichen, wie Sie möchten, vorausgesetzt Sie achten auf die adäquate Vorgehensweise. Wenn Sie kleine Schäden und Verschmutzungen immer direkt beseitigen, können Sie sehr lange auskommen, ohne Ihre Innenwände komplett streichen zu müssen.

Wie lange muss eine Wandfarbe trocknen?

Die Trocknungszeiten unterscheiden sich je nach Produkt. Beachten Sie bitte die Herstellerangaben. In der Regel braucht eine Wand mindestens 6 Stunden, um durchzutrocknen.

Welche Wandfarbe für welches Mauerwerk?

Für trockene Innenwände verwenden Sie eine Dispersionsfarbe, in feuchten Räumen empfiehlt sich eine Kalkfarbe. In Kellerräumen ist die Silikat- bzw. Mineralfarbe die richtige Wahl. 

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