4 Tipps fürs Wäschetrocknen im Freien

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Sie lieben es, wie luftgetrocknete Wäsche sich anfühlt und duftet? Mit unseren Tipps erhalten Sie die besten Ergebnisse, sparen Zeit und Geld!

Nehmen Sie die Frische des Sommers mit in den Kleiderschrank.

Nehmen Sie die Frische des Sommers mit in den Kleiderschrank. © Sandralise/[iStock/Getty Images Plus/]/Getty Images

Wäsche zum Trocknen ins Freie zu hängen verkürzt nicht nur die Trockenzeit, sondern ist auch besonders nachhaltig. Selbst bei Zeitmangel kann der Trockner ausgeschaltet bleiben. Außerdem können Sie Weichspüler und Waschmittel einsparen. Wie das geht? Das verraten wir Ihnen unter folgenden Punkten.

1. Waschmittel einsparen

Kurz nicht aufgepasst und schon sind Flecken auf dem Hemd oder der Bluse. Sie können jetzt zum Waschpulver greifen, den Fleck herausputzen und dann in die Waschmaschine geben. Eine weitere Möglichkeit wäre, das Wäschestück in die Sonne zu legen. Ein Trick der bereits im 18. Jahrhundert in Bleichereien Anwendung gefunden hat. Dabei trifft UV-Strahlung auf das fleckige Kleidungsstück und löst einen chemischen Prozess aus. Die Farbmoleküle werden regelrecht zerstört. Das gilt vor allem für bleichbare Substanzen, wie Kaffee, Tee, gefärbte Fruchtsäfte, Wein und Erde. Noch besser funktioniert es, wenn der Stoff auf den Rasen gelegt wird. Stichwort: Rasenbleiche. Der Sauerstoff im Gras bildet in Verbindung mit dem feuchten Kleidungsstück und der UV-Strahlung  Wasserstoffperoxid, was wir auch als Bleiche, Putz- und Desinfektionsmittel kennen. Da neben der Farbe im Fleck auch andere Farbmoleküle zerstört werden, eignet sich diese Methode nur für weiße Wäsche.

2. Auf Weichspüler verzichten

Sie lieben es, sich nach der Dusche mit einem kuschelig weichen Handtuch abzutrocknen? Dann haben Sie bisher wahrscheinlich immer zu Weichspüler oder Wäschetrockner gegriffen. Das können Sie sich beim Wäschetrocknen im Freien sparen! Um eine Trockenstarre von Frotteestoffen zu verhindern, benötigt die Wäsche Bewegung. Schütteln und kneten Sie die Wäsche vor und nach dem Aufhängen kräftig. Außerdem sollten Sie Ihre Wäsche im Wind trocknen. Die Garnschlingen des Frotteestoffes legen sich durch das Waschen in verschiedene Richtungen. Bleiben die Wäschestücke unbewegt, wird diese Struktur fixiert und das Handtuch starr. Tipp für ein noch besseres Ergebnis: Füllen Sie gelegentlich einen Schuss Essig zum Waschpulver ins Fach der Waschmaschine. Kalkrückstände werden gelöst und die Fasern wieder weicher.

3. Den besten Standort wählen

Vor allem Gartenbesitzer können mit der richtigen Positionierung der Wäschespinne, der Wäscheleine oder des Wäscheständers beim Trocknen Zeit sparen. Hängen Sie die Wäsche nach dem Lauf der Sonne. Zeigt Ihr Garten Richtung Osten? Dann sollten Sie die Wäsche noch in der Früh waschen und aufhängen. So können Sie die ganze Sonnenkraft  nutzen und die Wäsche trocknet noch schneller. Vorsicht: Vergessen Sie nicht den Bleicheffekt und wenden Sie die Innenseite von Buntwäsche nach außen, um die Farbe zu schonen. Außerdem sollten Sie die Wäschespinne und Co. möglichst nicht unter einem Baum aufstellen. So vermeiden Sie Verunreinigungen durch Blüten, Blätter und Vogelkot.

4. Wäsche richtig Aufhängen

Manches ist vielleicht bereits bekannt und trotzdem gibt es auch beim Aufhängen immer etwas Neues zu lernen. So geht´s am besten:

 

  •  Wäschestücke aus Wolle und Seide auflegen. Zuvor in ein Handtuch legen und die meiste Feuchtigkeit behutsam aus dem Stoff drücken
  • Oberteile mit dem Hals nach unten hängen.
  • Hosen an den Hosenbeinen befestigen.
  • Sockenpaare an einer Bundseite aufhängen.
  • Bettwäsche kommt mit der Öffnung gegen die Windrichtung auf den Wäscheständer

Socken trocknen schneller, wenn man Sie auf einer Bundseite aufhängt.

Socken trocknen schneller, wenn man Sie auf einer Bundseite aufhängt. © opel_ru/[iStock/Getty Images Plus]/Getty Images

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