
Heizungen für Ihren Wohnraum im Vergleich
Man kennt es aus gut beheizten Skihütten: Während man an Tischen neben dem Kamin nach wenigen Minuten ins Schwitzen kommt, lassen die Gäste bei den Fenstern lieber noch die Jacken an. Diese Wärme-/Kälteunterschiede sind in einem Haus nicht ganz so stark spürbar, aber unser Körper reagiert trotzdem darauf. In den schlimmsten Fällen reagieren wir mit Reizhusten, einem steifen Nacken oder tränenden Augen. Was Sie tun können, um ein schlechtes Raumklima vorzubeugen, erfahren Sie hier:
Checkliste Heizungen
- Was sind ganzflächige Wärmeabgabesysteme?
- Welche Arten gibt es?
- Welche Vor- und Nachtteile gibt es und welche Systemart eignet sich für mein Haus?
Ganzflächige Wärmeabgabesysteme
Herkömmliche Heizsysteme wie Platten- oder Rohrheizkörper erwärmen vor allem die Raumluft. Flächenheizsysteme wie Decken-, Wand- und Fußbodenheizungen geben die Wärme hingegen großflächig über die jeweiligen Flächen ab. Dadurch kann bereits bei einer vergleichsweise niedrigen Raumtemperatur ein angenehmes Wärmeempfinden entstehen. Solche Heizsysteme werden auch als Niedertemperaturanlagen bezeichnet, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten können. Dadurch eignen sie sich beispielsweise für die Kombination mit Solar- oder Erdwärmeheizungen.
Gut zu wissen:
- Bei 24 °C beheizten Oberflächen, wie es bei Niedertemperaturanlagen der Fall ist, werden bereits 18° C Zimmertemperatur als angenehm empfunden. Die Luft trocknet nicht so schnell aus, was dem Organismus gut tut.
- Die ideale Raumtemperatur liegt im Schlafzimmer bei 16 °C bis 19 °C und in der Küche bei 18 °C bis 19 °C. Nur im Badezimmer und im Wohnzimmer darf es etwas mehr sein.
Welche Arten ganzflächiger Abgabesysteme gibt es?
Unter flächendeckenden Wärmeabgabesystemen versteht man Decken-, Wand- oder Bodenheizungen. Wie auch bei Heizkörpersystemen, wird warmes Wasser durch Leitungen geschickt, anstatt jedoch gebündelt in einem Heizkörper zum Einsatz zu kommen, verteilt es sich in einem gewundenen Schlauchnetz über eine große Fläche. Die Wärme kann optimal an die Umgebung abgeben werden. Wie das genau passiert, finden Sie hier im Detail:
- Wandheizung: Das Schlauchsystem befindet sich zwischen Putz und Dämmung, oder wird direkt an der Wand angebracht. Bei einer Leichtbauweise wird das System mit einem Holzpanel verdeckt und überputzt.
- Deckenheizung: Kann man, wie eine Wandflächenheizung, im Trocken- oder Nassbauverfahren anbringen. Beim Trockenbauverfahren sind die Rohre oft schon in Deckenstrahlplatten integriert und müssen nur noch an einer Unterkonstruktion befestigt werden.
- Fußbodenheizung: Häufig werden wasserführende Rohre auf Dämmunterlagen verlegt. Ganz selten kommen auch elektrische Heizkabel zum Einsatz. Darüber kommt eine Putzschicht oder Trockenbauplatten, sowie ein Belag, der für Fußbodenheizungen geeignet ist.
Vor- und Nachteile der Systeme
Die Auswahl an ganzflächigen Wärmeabgabesystemen lässt schon erahnen, dass jedes System seine Vor- und Nachteile hat. Wir geben einen Überblick:
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Wärmeabgabesystem |
Vorteile |
Nachteile |
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Deckenheizung |
+ unkomplizierte Montage, dank Deckenstrahlplatten. |
- Verliert an Heizleistung bei besonders hohen Räumen. |
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Wandheizung |
+ besonders effektive Wärmeabstrahlung, da die Wärme auf den ganzen Körper gerichtet ist. |
- funktioniert nur bei gut gedämmten Bauten. |
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Fußbodenheizung |
+ Es entstehen keine Staubaufwirbelungen. |
- nicht alle Beläge eignen sich für eine Fußbodenheizung |
Wir kümmern uns um Ihre Baustelle
Auf Wunsch übernehmen unsere qualifizierten Fachkräfte die oft zeit- und kraftraubende Koordination sämtlicher Bauabschnitte auf Ihrer Baustelle. Wenn Sie möchten, betreuen wir Ihre Vorhaben auch gerne komplett als Generalunternehmer und kümmern uns um jedes Detail der konkreten Bauabwicklung.
Sollten Leistungen nicht direkt vom Lagerhaus erbracht werden, wird ein konzessionierter Partner-Handwerksbetrieb vermittelt.
TIPP: Wenn Heizkörper, dann nur moderne, die auf die Wärmeerzeugung und das bestehende Rohrleitungssystem abgestimmt sind! Lassen Sie berechnen, ob die bevorzugten Ausführungen die jeweils nötige Wärmeleistung erbringen können und ob die Anschlussmaße passen. Die Heizkreisläufe sollten vor Inbetriebnahme vom Profi hydraulisch abgeglichen werden.


