Das Hochbeet anlegen und befüllen

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Um das Hochbeet bestmöglich nutzen zu können, legt man es in Schichten an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten das Hochbeet befüllen.

Pflanzen wachsen in einem Hochbeet besonders gut. Durch die bequeme Arbeitshöhe wird zudem der Rücken geschont.

Pflanzen wachsen in einem Hochbeet besonders gut. Durch die bequeme Arbeitshöhe wird zudem der Rücken geschont. © Lagerhaus Franchise

Ein Hoch auf dieses Beet! Denn es garantiert einfacheres Arbeiten, reiche Ernte, Genuss und Gartenfreude. Das Gärtnern in luftiger Höhe ist keine Neuheit, sondern eine altbewährte Arbeitsmethode und wird seit Jahrtausenden überall auf der Erde praktiziert. Aus biegsamen Zweigen oder zusammengebundenen, dünnen Baumstämmen entstanden die ersten noch niedrigen Hochbeete und ermöglichten auf schlechtem oder steinigem Boden eine sichere Ernte. Außerdem hielten sie schon damals Wild- und Nutztiere auf Abstand.

Video - Hochbeet befüllen:

Checkliste Hochbeet befüllen:

  • Befüllen Sie das Hochbeet in Schichten
  • Zweige und Äste ganz unten platzieren
  • Danach Laub und Gartenabfälle verwenden.
  • Darüber Kompost einfüllen.
  • Als oberste Schicht kommt Hochbeeterde

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Wann und wo soll man das Hochbeet bauen?

  • Ein Hochbeet sollte entweder im zeitigen Frühjahr oder im Herbst angelegt werden. Im Herbst hat man das nötige Füllmaterial schnell zur Hand hat. Über den Winter kann der Verrottungsprozess laufen. Im Frühjahr können Sie sofort mit der Bepflanzung beginnen.
  • Stellen Sie das Hochbeet an einem sonnigen Standort auf - am besten in Nord-Südrichtung. Der Standort muss eben und das Beet im Idealfall von allen Seiten erreichbar sein. Eine bequeme Bewässerung (z.B. mit einem Gartenschlauch) sollte möglich sein.

Anleitung: Hochbeet befüllen

  • Eine 20-30 cm tiefe Grube ausheben.
  • Um die Pflanzen vor Wühlmäusen zu schützen, empfiehlt es sich, feinmaschige Gitter einzuziehen.
  • Hochbeete aus Holz benötigen eine Plastikplane auf der Innenseite.
  • Mit der Befüllung des Beetes beginnen. Zuerst zerkleinerte Äste und Zweige einfüllen. Das sorgt für eine gute Durchlüftung des Beets.
  • Hohlräume werden mit Laub, feineren Gartenabfällen und eventuell mit Häckselgut ausgefüllt. Darüber kommt eine Schicht aus Kompost, vermischt mit Gartenerde oder Pflanzerde (eventuell etwas Hühnermist unterheben). Als oberste Schicht empfiehlt sich eine spezielle Hochbeeterde.
  • Die Schichten sollten ungefähr 20-30 cm dick sein. Damit sich die Schichten nicht vermischen, kann man eine Mulchmatte aus Schafwolle dazwischen legen.

Hochbeet selber bauen oder kaufen?

Entweder man kauft sich einen fertigen Bausatz, oder man baut sich ein Hochbeet aus einem witterungsbeständigen Holz. Alternativ kann man das Hochbeet auch aus Stein bauen. Die Höhe kann von 70-120 cm variieren. Achten Sie darauf, dass die Gesamthöhe rückenschonend ist.

Ein Hochbeet wird im Schichtprinzip aufgefüllt.

Ein Hochbeet wird im Schichtprinzip aufgefüllt. © RWA

Hochbeet bauen und befüllen

Die Vorteile eines Hochbeetes

  • Ist der Gartenboden schlecht, kann man auch ohne aufwändige Bodenverbesserung Obst, Gemüse und Kräuter anbauen.
  • Das Beet kann rückenschonend und bequem bearbeitet werden
  • Dank zusätzlicher Bodenwärme (5-8° C höhere Bodentemperatur) und hohem Nährstoffgehalt wachsen die Pflanzen besonders gut und schnell
  • Gartenabfälle können gut verwertet werden
  • Ein gewisser Schneckenschutz ist gegeben. Eine Schneckenbremse aus Schafwolle hält Schädlinge ab
  • Hochbeete können auch optische Akzente im Garten setzen und eignen sich hervorragend um Höhenunterschiede im Garten zu überbrücken

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