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Frühlingserwachen

Sie machen einfach gute Laune, Frühlingsblüher, wie Primeln, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Narzissen, Tulpen, Ranunkeln und Co.

Bunte Frühlingsboten
Zu den ersten Vorboten gehören Primeln. Am beliebtesten ist die Kissenprimel (Primula acaulis), die es in nahezu allen Farben von Weiß, über Rosa, Orange, Gelb, Rot bis hin zu vielen Blautönen gibt. Sonderfarben wie zweifarbige Sorten komplettieren das Sortiment. Primeln sollten einen kühlen Standort bekommen, im Zimmer nicht an der Heizung stehen und immer feucht, nicht nass stehen. Dank ihrer Farbenvielfalt eignen sich Primeln sehr gut zu Ton-in-Ton-Pflanzungen mit den verschiedensten Zwiebelblühern. Außerdem lassen sie sich mit früh blühenden Stauden kombinieren oder sogar mit Kräutern, wie beispielsweise Salbei oder Thymian. Neben den Klassikern, wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen, den Tausendschön (Bellis), Stiefmütterchen (Viola) oder Vergissmeinnicht (Myosotis), gibt es auch kleinblütige Vertreter, wie Schneeglöckchen oder Krokusse.


Staunässe meiden
Wichtig ist zudem, dass das Wasser in den Pflanzgefäßen gut ablaufen kann, denn Zwiebelpflanzen reagieren auf Staunässe empfindlich. Damit die Erde durchlässig ist, kann sie mit etwas Sand aufgemischt werden. Bei schweren Böden besteht die Gefahr, dass die Zwiebeln verfaulen.


Draußen und Drinnen
Die Frühlingsblüher gedeihen sowohl im Haus als auch im Freien. Stehen sie allerdings zu warm, verkürzt sich die Blütezeit. Stehen sie im Freien macht ihnen eine Schneedecke in der Regel nichts aus. Droht jedoch starker Frost, empfiehlt es sich, vorgezogene Frühblüher mit einem Vlies zu schützen.


Nach der Blüte
Nach der Blütezeit auf der Fensterbank oder im Balkonkasten müssen die Frühlingsblüher nicht entsorgt werden. Ist die letzte Blüte verblüht, schneidet man das Grün nicht komplett ab, sondern lässt ein oder zwei Blätter stehen. So kann die Zwiebel noch etwas Sonne tanken und Kraft für den nächsten Winter einlagern. Dafür werden Frühblüher auch nach der Blüte am besten noch einmal gedüngt. Dann lässt man die Erde austrocknen und nimmt die Zwiebeln aus den Töpfen. Vertrocknete, matschige oder schimmlige Blumenzwiebeln werden entsorgt und die einwandfreien luftig, trocken und schattig gelagert. Im Garten können die Zwiebeln der Frühblüher auch dauerhaft im Beet bleiben. Sie vermehren sich durch Brutzwiebeln selbst. Sind die Blumen verblüht und das Laub gelb, wird beides entfernt.