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Kräuter & ihre Verwendung

Ein kräftiger Hauch Italien auf die Pasta, französische Raffinesse für das Coq au vin (Hühnchen in Rotwein) und frischer Kräutermix im Sommersalat – in der Küche mit Kräutern aus eigener Ernte zu zaubern, macht riesig Spaß.

Darüber hinaus sind viele Küchen- und Gewürzkräuter zugleich Heilkräuter mit gesunder Wirkung. Das Würzen mit frischen Kräutern tut also auch dem Körper gut.

 

Basilikum
Verwendung: frisch oder getrocknet, für Salate, Saucen, Pesto, Pizza, Gemüse, Fisch und Fleisch.


Zu beachten: kälteempfindlich, erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freie setzen; langsam an die Sonne gewöhnen, nicht über die Blätter gießen; im Sommer wöchentlich düngen.


Bohnenkraut
Verwendung: Verwendung: Pfeffrige Würze für Fleischgerichte, Aufläufe und Eintöpfe; zum Aromatisieren von Essig und Öl Zu beachten: eher trocken halten und wenig düngen.


Currykraut
Verwendung: Blätter frisch oder getrocknet für Reis- und Fleischgerichte.

Zu beachten: in rauen Lagen Winterschutz nötig; Rückschnitt im Frühling.

 

Dill
Verwendung: Blätter und Blüten für Salate, Fisch und Saucen, zum Einlegen von Gurken und für Kräuteressig.

Zu beachten: gleichmäßig feucht halten; wenn Dill am gewünschten Standort nicht keimt: eine Handvoll frischer Samen quer über die Beete streuen, Dill „sucht sich seinen Platz selbst aus“.

Estragon
Verwendung: Für Salate, Suppen und Saucen; um Einlegen, für Essig und Öl.

Zu beachten: Standortwechsel alle 3 Jahre.


Fenchel
Verwendung: Blätter für Fischgerichte, Salate und Saucen; Samen als Brotgewürz.

Zu beachten: gleichmäßig feucht halten; blüht ab dem zweiten Jahr; in rauen Gegenden Winterschutz erforderlich.


Kerbl
Verwendung: Blätter frisch für Salate, Suppen und Saucen; nicht mitkochen, sondern erst zum Schluss in die Speisen geben.

Zu beachten: bei Trockenheit kräftig gießen; verdichtete Böden mit Sand oder Perlit auflockern; sät sich am passenden Standort selbst aus.


Koriander
Verwendung: Blätter für Suppen, Fleischgerichte, Currys; Samen gemahlen für Lebkuchen und Brot.

Zu beachten: braucht eventuelle eine Stütze; regelmäßiges Gießen.

Kümmel
Verwendung: Kartoffel und Gurken werden oft damit gewürzt.

Zu beachten: Kultur zweijährig; im ersten Jahr bildet sich nur eine Blattrosette; Boden nicht austrocknen lassen.


Liebstöckel
Verwendung: für Suppen und Eintöpfe; typischer Geschmack („Maggikraut“).

Zu beachten: feucht halten; einmal monatlich düngen.

Majoran
Verwendung: für Fleischgerichte, Eintöpfe und Aufläufe.

Zu beachten: sehr anspruchslos, verträgt keine Staunässe; junge Pflanzen sind durch Nacktschnecken gefährdet.


Minze
Verwendung: vielfältig je nach Duft; für Fleisch- und Gemüsegerichte, für Süßspeisen und Obstsalate; zum Verfeinern von Marmeladen; für Potpourris und Duftkissen.

Zu beachten: auf reichlich Feuchtigkeit achten, jedoch Staunässe vermeiden, regelmäßige Düngung.

Oregano
Verwendung: typisches Gewürz der italienischen Küche.

Zu beachten: in rauen Lagen Winterschutz nötig; im Frühling kräftig zurückschneiden – etwa Handbreit über dem Boden, dann bleiben die Pflanzen kompakt und vital

 

Salbei
Verwendung: für herzhafte Fleischgerichte, Eintöpfe und Suppen, Tees.

Zu beachten: Rückschnitt im Frühjahr