Home-Office - Arbeiten von Zuhause aus

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Für viele Berufstätige ist es bereits Alltag: Das Arbeiten von Zuhause aus. Damit das auch gelingt und die Arbeit leicht von der Hand geht, sollten auch die Räumlichkeiten und die Einrichtung passen.

Das Arbeiten in den eigenen 4 Wänden wird immer beliebter.

Das Arbeiten in den eigenen 4 Wänden wird immer beliebter. © GettyImages

In diesem Beitrag erfahren Sie folgendes:

  •  Alles rund um Raumplanung
  • Tipps zum Einrichten Ihres Büros in bestehenden Räumlichkeiten
  • Nützliche Hinweise zum Thema Stauraum und Ordnung

 

Grundsätzlich gilt: In der heutigen vernetzten Welt kann von überall aus gearbeitet werden – auch vom eigenen Wohnzimmer. Aber um wirklich produktiv arbeiten zu können, sollten Sie einige Punkte berücksichtigen.

Vorausschauend planen

Wer neu baut, sollte bereits in der Planungsphase mitbedenken, dass zukünftig auch ein Home-Office benötigt werden könnte. Dabei sollte der ideale Arbeitsplatz räumlich von anderen Bereichen des Hauses getrennt sein. Dadurch werden mögliche Ablenkungen minimiert und die Konzentration gesteigert. Offene Räume besonders im Küchen-, Ess- und Wohnbereich sorgen für eine wohnliche Atmosphäre, ist aber für das Arbeiten zuhause nicht besonders förderlich – vor allem, wenn sich noch andere Personen im Haus aufhalten. Daher sollten bereits bei der Raumplanung auch geschlossene Räume berücksichtigt werden.

 

Tipp: Dämmen gegen Lärm! Gerade Räume wie Kinder-, Schlaf- oder Wohnzimmer, also beheizte Räume mit einem erhöhten Ruhebedürfnis, sollten Sie akustisch voneinander und vor allem von Ihrem Arbeitsbereich trennen. Mit Innendämmungen funktioniert das sehr gut im Nachhinein. Für Zwischenwände in Trockenbauweise gibt es spezielle Dämmungen, die den Lärm wirkungsvoll unterbinden. Was die Innendämmung an der Wand macht, schafft die Trittschalldämmung am Boden. Lassen Sie sich im Lagerhaus beraten!

 

Natürlich sieht die Realität oft anders aus. Nicht jeder hat ausreichend Wohnfläche zur Verfügung, um ein zusätzliches Arbeitszimmer einzurichten.

Aus 1 mach 2

„Multifunktionale Räume“ heißt das Zauberwort. Ein gutes Beispiel für ein Zimmer mit Doppelnutzen ist das Gästezimmer. Es steht die meiste Zeit des Jahres leer und eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitszimmer.

 

Auch Mauervorsprünge und Raumteiler, wie Regale, Pflanzen etc. können aus einem Raum 2 machen. Durch die optische Trennung erfolgt zugleich physisch eine Abgrenzung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich - auch im Kopf. So können sich zum Beispiel Büro und Bügelzimmer im gleichen Raum befinden.

Verwinkelte Räume, Mauervorsprünge und Raumteiler können Räume visuell vom Wohnbereich trennen.

Verwinkelte Räume, Mauervorsprünge und Raumteiler können Räume visuell vom Wohnbereich trennen. © GettyImages

Alltagsmöbel zweckentfremden

Wer wenig Platz zur Verfügung hat, braucht 3 Dinge für die Arbeit zu Hause:

 

  1. Die richtigen Möbeln
  2. Die benötigten Arbeitsmaterialen bzw. Technik
  3. Etwas Disziplin.

 

Als Schreibtisch kann der Esstisch dienen. Ein Servierwagen oder Rollcontainer könnte Ihr fahrbares Büro werden. Einfach dorthin rollen, von wo Sie arbeiten möchten. So können Drucker, Ordner und alles was sonst benötigt wird einfach her- und wieder weggebracht werden. Trotzdem sollten Sie für ausreichend Platz sorgen. Der Tisch muss zudem groß genug sein, um ohne Einschränkung Ihrer Tätigkeit nachgehen zu können.

Die Küche wird zum Arbeitsplatz

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Nützen Sie Nischen

Arbeitsplätze können so ziemlich überall geschaffen werden. Auch an Plätzen, die man nicht gleich als solche ansehen würde. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Büro im Schrank, im Vorraum oder – noch besser – unter der Treppe. Dies zahlt sich vor allem dann aus, wenn Sie nur gelegentlich von Zuhause aus arbeiten. Nischen sollten Sie unbedingt nützen. Wenn nicht für die Arbeit selbst, dann aber für Ordnung und Stauraum. Denn das Büro und die Unterlagen, sollten nach einem langen Arbeitstag auch wieder vom privaten Wohnraum getrennt werden. Schließlich soll auch beim Home-Office auf eine gute Work-Life-Balance geachtet werden.

Wer würde vermuten, dass sich hinter diesen Türen ein kleines „Pop-up“ Büro befindet.

Wer würde vermuten, dass sich hinter diesen Türen ein kleines „Pop-up“ Büro befindet. © GettyImages

Gut belichtete Home-Office-Plätze

Nicht nur Ihre Augen werden es Ihnen danken, wenn Sie auf ausreichend Licht am Arbeitsplatz achten. Vorzugsweise nützen Sie Tageslicht, indem Sie nah an Fenstern oder Balkon- bzw. Terrassentüren arbeiten. Dabei sollte auch der Sonnenschutz mitbedacht werden. Denn nichts ist störender, als von der Sonne geblendet zu werden und den Bildschirm von Laptop, PC oder Tablet nicht mehr erkennen zu können.

 

Auch das richtige „künstliche Licht“ ist von großer Bedeutung. Wenn Sie in Küche oder Wohnzimmer arbeiten, können Sie auf dimmbare Leuchtmittel zurückgreifen. So können Sie das Licht an Ihre Bedürfnisse anpassen. Hell bei der Arbeit, gedimmt beim Abendessen. Zudem empfehlen wir, auf zu grelles Licht zu verzichten. Verwenden Sie lieber warmweißes Licht, da dies dem natürlichen Licht am ähnlichsten ist. Perfekt ausgestattet sind Sie, wenn Sie sich zusätzlich eine Schreibtischlampe anschaffen. Dann steht dem Arbeiten nichts mehr im Wege.

Gutes Licht und helle Wandfarben steigern die Konzentration und somit auch die Produktivität.

Gutes Licht und helle Wandfarben steigern die Konzentration und somit auch die Produktivität.

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Die perfekte Farbe für „mein Büro“

Als Faustregel gilt: Auf helle und erdige Farbtöne zurückgreifen. Natürlich können auch farbliche Akzente gesetzt werden, die motivieren. So wirkt Gelb zum Beispiel sehr belebend und kraftspendend. Zu viel des Guten kann jedoch auch zu einer gereizten Stimmung führen. Mehr zum Thema im Artikel "Mit Wandfarben Stimmung erzeugen".

Sie wünschen, wir mischen Ihre Wunschfarbe

Im Lagerhaus finden Sie eine große Auswahl an Farben und Malerzubehör. Sollte der richtige Farbton nicht dabei sein, können Sie im Lagerhaus Ihren Wunschfarbton mischen lassen.

Die richtigen Zimmerpflanzen

Pflanzen sind nicht nur sehr dekorativ, sondern lockern auch den Raum optisch auf. Auch im Büro bzw. auf Ihrem Arbeitsplatz zuhause sollte nicht darauf verzichtet werden. Denn Pflanzen reduzieren nicht nur Schadstoffe in der Luft, sie heben auch unsere Laune. Wer gut gelaunt ist, arbeitet auch besser. Im Artikel "Positive Büro-Stimmung mit Zimmerpflanzen" finden Sie Tipps zur richtigen Büro-Pflanzenwahl.

Gestalten Sie Ihren Arbeitplatz nach Ihren Bedürfnissen – vom richtigen Ort, über die richtige Einrichtung bis hin zur richtigen Dekoration.

Gestalten Sie Ihren Arbeitplatz nach Ihren Bedürfnissen – vom richtigen Ort, über die richtige Einrichtung bis hin zur richtigen Dekoration. © GettyImages

Unser Fazit

Egal, wie Sie Ihr Büro einrichten, ob temporär oder dauerhaft, ob gerade Formen dominieren oder Sie es lieber etwas heimeliger mögen – wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen und die für Ihre Bedürfnisse perfekten Arbeitsverhältnisse schaffen. Das ist unserer Meinung auch einer der größten Vorteile dieses Arbeitsmodells: Sie können entscheiden wo und wie Sie gerne arbeiten möchten. In diesem Sinne wünschen wir produktive (Arbeits-)Zeiten!

Sie benötigen Unterstützung bei Ihrem Einkauf? Dann fragen Sie einen Fachberater in Ihrem Lagerhaus.

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