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Schwarzes Gewächshaus im grünen Garten

Gewächshaus bepflanzen: Tipps, Zeitplan und die idealen Pflanzen

Mehr Ernte, weniger Stress: Ein bodengebundenes Gewächshaus richtig zu bepflanzen schafft optimale Wachstumsbedingungen und verlängert die Gartensaison deutlich. In einem Gewächshaus, das direkt auf der Erde steht, können Gemüse und Pflanzen geschützt vor Niederschlag, Wind und Frost angebaut werden – ideal für einen frühen Start im Frühjahr und eine längere Erntezeit.

Gewächshäuser können außerdem mit einer Heizung ausgestattet werden, was sie besonders unabhängig von äußeren Witterungsbedingungen macht. In unserem Artikel erfahren Sie, welche Pflanzen sich für den Anbau im Gewächshaus eignen und wie Sie beim Anbau und der Bewässerung am besten vorgehen. So wird Ihr Gewächshaus zum Erfolg!

Warum ein Gewächshaus bepflanzen? Vorteile und Nachteile

Vorteile eines Gewächshauses

Ein Gewächshaus eignet sich optimal zur Verlängerung der Gartensaison. Es kann bereits sehr früh mit der Anzucht im Gewächshaus bzw. dem Anpflanzen verschiedenster Pflanzenarten begonnen werden und bis in die kalte Jahreszeit hinein geerntet werden. Ein Gewächshaus kann vielseitig genutzt werden: für Gemüse, tropische Pflanzen, als Winterquartier für empfindliche Topfpflanzen oder als gemütlicher Wintergarten. Mit diverse Zubehör wie Heizung, Fenstern, Beschattung und praktischen Regalen wird Ihr Gewächshaus zum Zuhause für Gemüsepflanzen, die sonst in Ihrer Heimatregion nicht wachsen.

 

Nachteile eines Gewächshauses

Gewächshäuser gibt es in unterschiedlichen Größen, auch kleine Varianten für den Balkon sind eine Möglichkeit. Grundsätzlich lohnt sich ein freistehendes Gewächshaus nur dann, wenn Sie bereit sind, die notwendigen Kosten und die Zeit zu investieren. Neben den Anschaffungskosten ist es wichtig zu bedenken, dass ein Glashaus viel Aufmerksamkeit braucht. Besonders im Sommer ist es wichtig, Überhitzung zu vermeiden sowie die Pflanzen ausreichend zu bewässern und zu lüften. Außerdem sind Gewächshäuser anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Deshalb ist es besonders wichtig auf die Pflege zu achten.

Gewächshaus-Typen und ihre Auswirkungen auf den Anbau

Gewächshäuser unterscheiden sich aufgrund ihrer Materialien, Bauweise, Größe und dem Zubehör. Die gängigsten Varianten bestehen aus Glas, Hohlkammerplatten aus Polycarbonat oder Folien. Die Wahl des Materials schlägt sich auf Kosten, Qualität und Bepflanzungsmöglichkeiten nieder. 


Ein Glasgewächshaus ist in der Anschaffung meist teurer, bietet dafür aber die höchste Lichtdurchlässigkeit. Dadurch erhalten Pflanzen besonders viel Sonnenlicht, was das Wachstum fördert und es ideal für den intensiven Gemüseanbau macht. Foliengewächshäuser sind deutlich günstiger, schnell aufgebaut und flexibel einsetzbar, bieten jedoch nur eine geringe Isolierung und sind anfälliger für Wind und Hagel. Gewächshäuser aus Polycarbonat stellen einen guten Mittelweg dar: Sie sind stabil, gut isoliert und einfach zu montieren, lassen jedoch weniger Licht durch als Glas.
 

Glashaus im Garten mit bepflanzten Regalen, Sitzgelegenheiten und Beleuchtung.

Auch das Innenleben des Gewächshauses kann individuell abgestimmt werden. Mit zusätzlichem Zubehör wie einer Heizung kann ein Warmhaus betrieben werden, das sich für tropische und subtropische Pflanzen eignet. Außerdem gibt es temperierte Gewächshäuser, bei denen zumindest ein Frostwächter vorhanden ist, oder Kalthäuser, die unbeheizte Variante.

 

Wussten Sie, dass Sie Ihr Gewächshaus auch einfach selbst bauen können? Unser Ratgeber zum Thema „Gewächshaus selber bauen“ verrät Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben und wie Sie Ihren Gewächshaus-Traum in die Tat umsetzen.

Wann beginnt man mit dem Anbau im Gewächshaus?

Grundsätzlich kann ein Gewächshaus fast das ganze Jahr über bepflanzt werden. Ausschlaggebend ist die Art des Gewächshauses. Ein Gewächshaus aus Glas erwärmt sich auch im Winter bei Sonneneinstrahlung und kann diese Wärme halten. Ein Gewächshaus aus Folie hingegen isoliert weit weniger gut. In der Regel handelt es sich bei Gartengewächshäusern um Kalthäuser, die zumindest vor dem größten Frost schützen. Verfügt Ihr Gewächshaus über eine Heizung, dann sind sie ganzjährig nutzbar.

Doch auch in Kalthäusern können Sie bereits sehr früh mit der Bepflanzung bzw. Aussaat beginnen. Je nach Außentemperatur kann schon im Februar bzw. März mit der Aussaat von kälteunempfindlichen Pflanzen begonnen werden. Allerdings sollten Sie immer auf die Saatpackungsangaben in Bezug auf die Mindesttemperaturen achten. Auch die Lichtverhältnisse spielen eine wichtige Rolle, dies kann von Jahr zu Jahr stark variieren.

Frau arbeitet im kleinen Gewächshaus und pflanzt Gemüse im Garten.

Pflanzen für Gewächshaus: Was wächst besonders gut?

 Mit einem schlüssigen Bepflanzungsplan und der adäquaten Pflege werden Sie von einer verlängerten Gartensaison und größeren Erträgen profitieren. Wir verraten Ihnen, welches Gemüse, Obst und welche Kräuter im Gewächshaus besonders gut wachsen und worauf Sie achten müssen. 

 

Klassiker der Gemüsewelt 

Ein Gewächshaus ist hervorragend geeignet, um Gemüse anzubauen, das im Freien oft langsamer wächst oder empfindlicher ist. Dazu gehören Frühgemüse wie Spinat, Radieschen und Karotten. Auch Salat ist in jedem Gewächshaus zu finden und gedeiht am besten bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius.

Bei Tomaten, Paprika und Chili lohnt sich ein Vorziehen auf der warmen Fensterbank, bevor die kleinen Pflänzchen je nach Region und Außentemperatur ab April bzw. Mai ins Gewächshaus umziehen können. Diese Gemüsepflanzen benötigen konstante Temperaturen über 18 Grad Celsius. Ab Mai können dann auch die Gurken ins Gewächshaus. Sie haben es gern warm und feucht. Selbst wenn die Gartensaison im Herbst schon am Ausklingen ist, wachsen Pflanzen wie Spinat und Mangold noch gut. Auch bei weniger Licht und kühleren Temperaturen. 

 

Obst und Beeren im Gewächshaus

Meist wird ein Gewächshaus zum Gemüseanbau genutzt. Doch es gibt einige Obstsorten, die auch im Gewächshaus gut gedeihen.. Dazu gehören diverse wärmeliebende Sorten wie Erdbeeren, Himbeeren und auch Melonen. 

Außerdem kann ein Gewächshaus für exotische Obstsorten genutzt werden. Bei Temperaturen über 18 °C sowie mit optimalen Lichtverhältnissen und ausreichend Luftfeuchtigkeit gedeihen sogar exotische Pflanzen. Dazu zählen je nach Sorte Zitrusfrüchte, Feigen, Maracujas oder auch Ananas. Im Winter ist bei diesen Pflanzensorten unbedingt darauf zu achten, das Glashaus stets frostfrei zu halten. 

 

Kräuter, die das Gewächshaus lieben

Vor allem mediterrane Kräuter fühlen sich im Gewächshaus besonders wohl. Oregano, Thymian, Majoran und Rosmarin lieben Licht und Wärme zwischen 18 und 25 Grad Celsius und sind somit für das Gewächshaus bestens geeignet. Denn so sind die Kräuter auch im Winter vor großem Frost und Kälte geschützt und somit mehrjährig. Weitere beliebte Kräuter im Gewächshaus sind Basilikum, Petersilie, Koriander und Dill. Auch diese Pflanzen profitieren von konstanten Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad Celsius.

 

Was eignet sich weniger für das Gewächshaus?

Regionale Pflanzenarten, die mit kälteren, unbeständigen Temperaturen und Wetterbedingungen gut zurechtkommen, sind besser für die Anpflanzung im Freien geeignet. Dazu gehören klassische Wintergemüse wie Grünkohl oder Rotkohl. Auch heimische Obstsorten wie Äpfel und Birnen sind im Gewächshaus fehl am Platz. In einem Gewächshaus, das direkt auf der Erde steht, sollte darauf geachtet werden, den Boden nicht zu stark auszulaugen. Bei Bedarf ist es wichtig, rechtzeitig zu düngen, damit ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Besonders Starkzehrer wie Kartoffeln, Tomaten oder Paprika entziehen dem Boden viele Nährstoffe und liefern ohne passende Pflege oft weniger Ertrag.

 

Tipp: Lesen Sie unseren Artikel zum Thema „Kartoffeln pflanzen“ und erfahren Sie, worauf Sie bei der Pflanzung der beliebten Knolle achten sollten. 

Gewächshaus bepflanzen mit Plan: So gelingt die optimale Vorbereitung

Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Gewächshaus anlegen, wann welche Arbeiten anstehen und worauf Sie über das Jahr achten sollten.

 

Für einen guten Ertrag (fast) das ganze Jahr über empfehlen wir:

  • Pflanzabstand einhalten: Im Gewächshaus muss unbedingt genügend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen gelassen werden, damit sich die Pflanzen gut entwickeln und wachsen können.

  • Auf Mischkulturen setzen: Es gibt gute und schlechte Beetnachbarn. Tomaten etwa vertragen sich nicht gut mit Gurken und Paprika, aber können problemlos neben Kräuter wie Basilikum, Koriander und Dill gepflanzt werden. Informieren Sie sich eingehend, denn durch die passende Mischkultur beugen Sie Schädlings- und Krankheitsbefall vor, steigern den Ertrag und schonen den Boden.

  • Fruchtfolge beachten: Nicht jede Pflanze beansprucht den Boden gleichermaßen. Achten Sie darauf, sogenannte Starkzehrer, also Pflanzen, die dem Boden besonders viele Nährstoffe entziehen, mit ihren weniger anspruchsvollen Kollegen abzuwechseln, damit der Boden nicht zu sehr ausgelaugt wird.

  • Düngen und pflegen: Da die Pflanzen im Gewächshaus besonders schnell und gut wachsen, müssen sie auch intensiver gepflegt und gedüngt werden, also im Freien.

 

Frühling: Der Start in die neue Gewächshaus-Saison

In den ersten Monaten des Jahres stehen vor allem Vorbereitungsarbeiten an. Haben Sie noch kein Gewächshaus, ist im Frühjahr der perfekte Moment, um eines zu bauen. Sobald der Boden nicht mehr gefroren ist, können Sie mit Ihrem DIY-Gewächshaus beginnen. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel zum Thema „Gewächshaus bauen“.

In bereits bestehenden Gewächshäusern muss der Boden auf die Pflanzsaison vorbereitet werden. Wildwuchs wird beseitigt und die Erde danach aufgelockert. Danach empfiehlt sich die Anwendung eines zum Boden und zu den Pflanzen passenden Düngers. Auch Hochbeete sind eine beliebte Möglichkeit in Gewächshäusern. Wie Sie Ihre Hochbeete entsprechend befüllen, erfahren Sie hier.  

Ab Februar oder März, je nach Temperatur, kann bereits mit der Aussaat der ersten Pflanzen begonnen werden.

Anbauplan:

  • März – Vorzucht von Paprika, Tomaten, Chilis, etc.

  • April – Aussaat von Spinat, Salat, Mangold, Kohlrabi und Pflanzung von Rettich, Radieschen, Zwiebeln

  • Mai – Aussaat bzw. Pflanzung von Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Melonen (am besten erst nach den Eisheiligen)

 

Sommer: Hochsaison für wärmeliebende Pflanzen 

Im Sommer ist die Freude am Glashaus besonders groß. Denn sobald es schön warm ist, explodiert die Pflanzenvielfalt regelrecht und die ertragreiche Erntezeit beginnt. Allerdings bringt die Wärme auch Herausforderungen mit sich. Achten Sie im Sommer unbedingt darauf, Ihr Gewächshaus ausreichend zu belüften, etwa durch automatische Fensteröffner. Diese Mechanismen gibt es sowohl elektrisch als auch mechanisch. Auch eine Beschattung ist eine zielführende Möglichkeit, die größte Hitze zu vermeiden. Um das Klima im Gewächshaus zu regulieren, reicht im Hobbygarten meist eine Kombination aus Beschattung und automatischer Belüftung aus. So lassen sich Hitze und Feuchtigkeit zuverlässig steuern, ohne großen technischen Aufwand.

 

Anbauplan:

  • Juni bis August: Hauptsächlich Erntezeit; Nachsaat von Salat und Kräutern

 

Spätsommer und Herbst: Nachkultur und zweite Erntewelle 

Beim klassischen Sommergemüse ist die Erntezeit meist Ende August bzw. Anfang September vorüber. Tomaten, Gurken und Paprika können nun ausziehen und für die Nachkultur Platz machen. Darunter versteht man die Aussaat kälteunempfindlicher Pflanzen wie Endivien, Feldsalat, Spinat und Radieschen. Diese gedeihen auch bei kühleren Temperaturen und sorgen für eine zweite Erntewelle.

Anbauplan:

  • September – Anbau von Herbst- und Wintergemüse (Feldsalat, Winter-Radieschen, Spinat)

  • Oktober und November – letzte Aussaat robuster Sorten wie Feldsalat, Spinat, Winterkresse, Lauch

 

Winter: Nutzung als Winterquartier und Ruhephase

Im Winter ist es kalt und die Tage sind sehr kurz. Deshalb eignet sich diese Phase, um dem Boden eine Pause zu gönnen. Einige Pflanzensorten sind winterhart und gedeihen auch, wenn es kalt ist (Grünkohl, Spinat, Feldsalat). Außerdem können Sie Ihr Gewächshaus optimal zur Überwinterung frostempfindlicher Kübelpflanzen nutzen. Achten Sie dabei den ganzen Winter über auf die Temperaturen und die Isolierung. Zusätzliche Maßnahmen zum Winterschutz der Pflanzen wie ein Pflanzenvlies oder Temperaturkontrolle durch einen Frostwächter garantieren ein erfolgreiches Überwintern Ihrer Pflanzen. 

Gewächshaus Bewässerung: Wie Ihre Pflanzen optimal versorgt bleiben

Damit die Pflanzen optimal wachsen und gedeihen, müssen sie ausreichend bewässert werden. Im besten Fall gießen Sie morgens direkt an den Wurzeln. Im Sommer ist tägliches Gießen empfehlenswert, im Frühjahr und Herbst reicht auch zwei- bis dreimal die Woche. Im Winter sparsam gießen und Staunässe unbedingt vermeiden. Es gibt automatische Bewässerungssysteme für Gewächshäuser, die zum Beispiel mittels Tröpfchenbewässerung funktionieren. In kleineren Gewächshäusern reicht auch die einfache Gießkanne. Im besten Fall kommt das Wasser für die Bewässerung aus einer Regentonne oder Zisterne, da Regenwasser für Pflanzen besonders gut verträglich ist.

 

Tipp: Achten Sie im Gewächshaus besonders darauf, die Pflanzen an der Wurzel zu gießen. Durch falsches Gießen können sich Krankheiten und Schädlichen sehr schnell ausbreiten.

Wie pflegt man ein Gewächshaus über das Jahr?

In einem Gewächshaus ist es besonders wichtig, das ganze Jahr über den Boden und die Pflanzen richtig zu behandeln und zu pflegen, um Schädlinge und Krankheiten vorzubeugen und für einen reichen Ertrag zu sorgen. Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen sind typische Schädlinge im Gewächshaus. Außerdem treten Krankheiten wie Mehltau, Grauschimmel und Braunfäule oft auf.

Was Sie gegen Schädlinge und Krankheiten tun können:

  • Unsere Tipps zu Mischkulturen und Fruchtfolgen beachten, um den Boden zu schonen.

  • Das Gewächshaus regelmäßig durch z. B. automatische Fensteröffner lüften.

  • Den Boden mit Nährstoffen versorgen (Kompost, Dünger), auflockern und mulchen.

  • Vor allem beim Anbau von Starkzehrern wie Tomaten darauf achten, den Boden alle 1-3 Jahre auszutauschen. 

Frau gießt Pflanzen im Gewächshaus und pflegt die Bepflanzung.

Fazit: So gelingt der Anbau im Gewächshaus

Mit der passenden Planung, einem klaren Gewächshaus-Bepflanzungsplan und den richtigen Maßnahmen ist die Bepflanzung im Gewächshaus garantiert mit Erfolg gekrönt. Durch die optimalen Pflanzbedingungen, die Sie in Ihrem Gewächshaus durch einen nährstoffreichen Boden, ausreichend Belüftung, Temperaturkontrolle und Bewässerung erreichen können, wachsen diverse Gemüse- und Obstsorten sowie Kräuter das ganze Jahr über. Besonders ertragreich sind natürlich die Sommermonate, aber in einem Gewächshaus kann selbst im Winter noch geerntet werden. Sind Sie ein Gewächshaus-Neuling, empfehlen wir, sich nicht zu viel vorzunehmen. Achten Sie darauf, die jeweiligen Pflanzen zum optimalen Zeitpunkt mit den richtigen Beetnachbarn zu pflanzen. Sie sind unsicher, welche Pflanzen gut zusammenpassen, ob eine Vorzucht notwendig ist und wie Sie Ihren Boden am besten bearbeiten? Unsere Experten in einem Lagerhaus in Ihrer Nähe beraten Sie gerne und zeigen Ihnen die passenden Produkte und Pflanzen für Ihr Gewächshaus.

Häufige Fragen rund um den Anbau im Gewächshaus

Ab wann kann man das Gewächshaus bepflanzen?

Bereits im Februar bzw. März kann mit der Bepflanzung durch kälteunempfindliche Pflanzen begonnen werden. Dazu gehören Spinat, Radieschen und Karotten. Auch Salat kann früh gesät werden.

 

Was kann man gut im Gewächshaus anbauen?

In einem Gewächshaus werden Gemüse, Obst und Kräuter angebaut, die im Freien wegen Temperatur und Witterung nicht oder nur schlecht wachsen. Dazu gehören klassischerweise Tomaten, Paprika, Gurken, Salat, mediterrane Kräuter und eher exotische Obstsorten wie Feigen und Melonen.

 

Was pflanzt man zuerst im Gewächshaus?

Die Gewächshaus-Saison beginnt im Frühjahr mit der Aussaat von robusten Pflanzen wie Spinat, Radieschen, Karotten und Salat.

 

Welche Pflanzen dürfen zusammen ins Gewächshaus?

Je nach Größe des Gewächshauses können Sie viele verschiedene Pflanzen anbauen. Achten Sie jedoch unbedingt auf die direkten Beetnachbarn. So sollte eine Nachbarschaft von Tomaten und Gurken vermieden werden, da diese sich gegenseitig die Nährstoffe entziehen. Andere Paarungen, wie Tomaten und diverse Kräutern, funktionieren hingegen gut.

 

Was kann man in welchem Monat im Gewächshaus anbauen?

Im Februar/März pflanzen Sie kälteunempfindliche Gemüsesorten wie Spinat und Radieschen. Im Mai können die vorgezogenen Tomaten-, Paprika- und Gurkenpflänzchen ins Glashaus einziehen. In den Sommermonaten können Salate und Kräuter nachgesät werden. Im Spätherbst und Winter setzen Sie auf Wintergemüse wie Winterkresse, Feldsalat und Lauch, die selbst bei leichtem Frost überleben.

 

Welches Obst kann man im Gewächshaus anbauen?

Erdbeeren, Himbeeren, Weintrauben, aber auch exotischere Obstsorten wie Feigen, Melonen, Ananas und Maracuja können im Gewächshaus angebaut werden. Heimische Sorten wie Äpfel und Birnen wachsen besser im Freien.

 

Was wächst besonders gut im Gewächshaus?

Das Gewächshaus eignet sich besonders gut für kälteempfindliche Pflanzen. Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Gurken, mediterrane Kräuter und exotische Obstsorten fühlen sich in der sicheren und warmen Umgebung eines Glashauses wohl.

 

Was kann man im Herbst/Winter im Gewächshaus anbauen?

Auch im Winter kann im Gewächshaus noch winterhartes Gemüse angebaut und geerntet werden. Dazu gehören Spinat, Winterkresse, Feldsalat und Lauch.

 

Welche Temperaturen brauchen Pflanzen im Gewächshaus?

Kälteunempfindliche Arten wie Spinat und Radieschen gedeihen bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Tomaten, Gurken, Paprika und Co. benötigen eine konstante Mindesttemperatur von 18 Grad Celsius. Wintergemüse wie Winterkresse und Feldsalat kommen selbst mit leicht frostigen zwei Grad Celsius noch zurecht.

Besuchen Sie Ihr Lagerhaus und informieren Sie sich bei unseren Gartenfachberatern über Frühbeete und Gewächshäuser.

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